Wechselnde Beitraege

Heute: Gesundheitsreform-Verlierer sind wir alle !?!

 

Dieser Beitrag wurde vor 11 Jahren geschrieben. Alle Befürchtungen sind eingetroffen. Die Leidtragenden sind die Versicherten und die Betriebe, welche keinen Nachwuchs finden. Und die Krankenkassen schwimmen in Milliarden.

Aktionsbündnis kämpft für Qualität in der Hilfsmittelversorgung

Die Gesundheitsreform hätte gravierende Auswirkungen auf die Leistungserbringer der Hilfsmittelbranche. Fünf Verbände haben sich zusammengeschlossen, um zu verhindern, dass aus dem angekündigten Wettbewerb ein Preiskrieg mit anschließendem Betriebssterben wird.

Am 25. Oktober 2006 wurde das Gesetz zur Stärkung des Wettbewerbs in der Gesetzlichen Krankenversicherung vom Bundeskabinett verabschiedet. Zwei Tage später erfolgte die erste Lesung im Bundestag. In Kraft treten soll die Reform zum 1. April 2007.

Die Diskussion um die Gesundheitsreform hat seit dem Sommer die Schlagzeilen beherrscht und im Zuge der Auseinandersetzung mit dem ersten Entwurf hat das Gesetz an einigen Punkten Veränderungen erfahren. Es ist aber ein Bürokratiemonster mit Werkstättensterben geworden. Patienten mit unverhältnismäßig langen Wegen und Ärzte mit unsinnigen Dokumentationen hat diese "Reform" gebracht.

Ich war bei der Demo dabei und habe wie viele Ärzte das Dilemma kommen sehen.

                    

 

Fersenschmerzen hängen manchmal mit Fußfehlstellungen zusammen. Es gibt angeborene und erst im Laufe des Lebens erworbene Anomalien wie Knick-Senk-Fuß und Plattfuß. Angeborene Veränderungen sind unterschiedlich ausgeprägt. Mitunter bedürfen sie der operativen Korrektur. Überzählige Fußknochen wie das Os trigonum am Hinterrand des Sprungbeinssind sogenannte Plus-Varianten und als solche häufig symptomlos. Bei anhaltenden Belastungen kann es eventuell zu "Reibungen" im Gefüge des Fußes oder kleinsten Schäden am Knochen kommen. Manchmal wird auch ein Nerv beengt.

Solitäre, also einzelne Knochenzysten, und die Apophysitis calcanei sind Ursachen für Fersenschmerzen bei Kindern und Jugendlichen. Die Knochenzysten stellen sich meist zufällig nach einem Fersenbeinbruch heraus und zählen zu den gutartigen Knochengeschwülsten. Nachfolgend mehr zu diesen und einigen anderen Problemen an der Ferse.

Angeboren und erworben: Knick-Senk- oder Plattfuß

  •  haben unterschiedliche Entstehungsgeschichten und Ausprägungen. Bei einem Knick-Senk-Plattfuß ist das innere Längsgewölbe des Fußes abgeflacht, das Fersenbein kippt nach außen. Im Kleinkindalter ist ein Knick-Senk- oder Knick-Plattfuß bis zu einem gewissen Grad normal. Meistens regulieren sich die Verhältnisse am Fußgewölbe und das Gangbild mit der Zeit. Dann war die Anomalie physiolgisch. Beibt der Knick-Platt-Fuß bestehen, gibt es zwei Möglichkeiten: Er kann sich im Zehenstand von selbst ausgleichen, ist also flexibel. Ein fixierter Knick-Plattfuß dagegen beruht zum Beispiel auf Verschmelzungen zwischen Fußwurzelknochen oder anderen Formveränderungen (angeborener Plattfuß mit steil aufgerichteter Fußwurzel) von Geburt an. 

    Auch eine verkürzte Achillessehne kann die Fehlstellung verursachen. Außerdem können sich Plattfüße im Laufe der Zeit bei Muskel- oder Bänderschwäche und Übergewicht entwickeln. Die Abflachung des ursprünglich normal entwickelten Längsgewölbes wirkt sich auf den ganzen Fuß aus. Nicht zuletzt verkürzt sich die Achillessehne hier als Folgeerscheinung. Bei vorhandener Knick-Komponente steht der Fersenknochen schief. Auch das Knie kann in eine Fehlstellung geraten, zum Beispiel ein X-Bein

    Symptome: Plattfüße und die Knick-Senk-Kombinationen weisen die typische Formabweichung auf. Je nach Umstand kommt es schon frühzeitig, also auch schon in der Kindheit, zu Bewegungseinschränkungen und / oder zu Fuß- beziehungsweise Fersenschmerzen beim Gehen.

    Diagnose: Kinder mit auffälligen Füßen werden in einer kinderorthopädischen Fußsprechstunde untersucht. In jedem Lebensalter gilt bei Fußanomalien: Der Arzt begutachtet nicht nur die Füße und das Gangbild, sondern das Bewegungssystem insgesamt. Außerdem macht er bestimmte Funktionstests. So bewegt er den Fuß durch und begutachtet den Zehenstand. Auch Aufzeichnungen der Fußabdrücke und Messungen der Druck-Zeit-Verläufe unter der Fußsohle beim Gehen und Stehen können informativ sein. Je nach Fragestellung und Alter, in dem Fußprobleme und / oder -beschwerden auftreten, kommen auch bildgebende Untersuchungen wie Röntgenaufnahmen in speziellen Aufnahmerichtungen und im Seitenvergleich in Betracht, oder eine Magnetresonanztomografie.

    Therapie: Bei Knick-Senkfuß beziehungsweise Plattfuß steht die konservative Therapie mit korrigierenden Einlagen, Schuhzurichtungen, Fußgymnastik und  Abnehmen bei Übergewicht zunächst im Vordergrund. Eine Operation kann erforderlich werden, wenn Beschwerden und Einschränkungen sich so nicht beherrschen lassen. Das kann zum Beispiel bei einem fixierten, schmerzhaften Plattfuß mit gestörter Beweglichkeit (Kinder) und bei Erwachsenen mit einem symptomatischen überzähligen Fußknochen oder anderen Besonderheiten am Fuß der Fall sein.

Extrafußknochen hinten am Sprungbein: Das Os trigonum

  • Ein maßgeblicher überzähliger Knochen (Ossikel) am Fuß ist das Os trigonum.Die angeborene Skelettvariante macht sich oft erst im Laufe des Lebens bemerkbar, wenn sich der Fuß, unabhängig von der Formstörung, durch geschwächte Sehnen und Bänder oder infolge einer Verletzungen verändert. Auch bei sportlich aktiven Menschen oder Balletttänzerinnen entpuppt sich ein Os trigonum manchmal als Ursache von Beschwerden an der Ferse: Der Extraknochen kann bei starker Überstreckung des Fußes zum Spann hin oder wenn sich seine Position am Sprungbein lockert, auf einen nahegelegenen Nerven drücken. 
    Symptome: Beim Os trigonum konzentrieren sich die Schmerzen auf die Gegend hinter dem Außenknöchel, können aber auch in die Achillessehne ausstrahlen und als unklare "Achillodynie", also als unklare Schmerzen an der Achillessehne, in

  • iterpretiert werden.


  • Diagnose und Therapie: Röntgenaufnahmen oder Magnetresonanzbilder (MRT) bilden den vom Arzt häufig schon einkalkulierten überzähligen Knochen zweifelsfrei ab. Ein Ossikel, das Beschwerden bereitet, wird im Allgemeinen operativ oder endoskopisch entfernt.

  • Heute, 14.07.18, neu: Ein offener Brief

  • Hallo. (Name des Chefredateurs),

  • mir ist es doch wurscht, ob ich nun von der OST Beiträge weiterverbreite oder von anderen Zeitschriften, die sich um Gesundheit kümmern. Ich mache es nur aus Goodwill. Wenn ich eine Rubrik in meine Website eingebaut habe, ziehe ich keinen Nutzen daraus. Doch es muss Ihnen und maßgebenden Berufskollegen doch bewusst sein, dass die OST in weiten Kreisen der Bevölkerung kaum bekannt ist. Nur Patienten, die selber betroffen sind, kennen die Leistungen des Handwerks. Es nützt doch nichts, wenn in einer nur den Berufsangehörigen zugänglichen Zeitschrift über spezielle Behinderungen und deren Behandlungsmöglichkeiten geschrieben wird. Fundierte Artikel müssten über alle möglichen Kanäle der breiten Öffentlichkeit mitgeteilt werden, immer mit dem Hinweis auf die Leistungen der Orthopädie-Schuhtechnik.

  • Aber macht ruhig weiter so, schottet euch ab, bis in einer nicht zu fernen Zukunft aus OST und OT ein einziger Beruf geworden ist. Dann kennt man nur noch Sanitätshäuser, evtl. einige Großbetriebe der Orthopädie-Schuhtechnik, aber die vielen kleineren Betriebe, die bisher die Vorort-Versorgung bewerkstelligten, gibt es nicht mehr. Einerseits, weil die Krankenkassen es nicht wollen, und andererseits, weil der Beruf kaum noch im Bewusstsein der Bevölkerung vorhanden ist. Und der Nachwuchs wird fehlen, denn einen Beruf, den man nicht kennt, will doch keiner mehr lernen.......

  • Aber, wie gesagt: Macht ruhig weiter so und ruht euch auf euren Lorbeeren aus. Übrigens vermag ich Ihren Worten zu entnehmen, dass Sie eine andere Auffassung als Ihre Geschäftsleitung zu vertreten scheinen. Wenn die die Zeichen der Zeit nicht erkennt, tut sie mir leid.

  • Freundliche Grüße

  • (keine Antwort erhalten, daher die Offenlegung des zuvor geschlossenen Briefes)

Demnächst: Den Schweinehund besiegen

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