Schuhreparaturen

Schuhreparaturen sind nicht gleich Schuhreparaturen. Es gibt da große Unterschiede in Bezug zur Qualität der Ausführung wie zur Qualität des verwendeten Materials.

Leider gibt es immer weniger gut ausgebildete Schuhmacher. Die Meisten, die man heute findet, sind in Schnellkursen unterrichtete angelernte Leute, die häufig in Kaufhäusern ihren Schnellreparatur- Betrieb betreiben.

Eine gute Reparatur zeichnet sich u.a. dadurch aus, daß bei einer Besohlung grundsätzlich die alte Sohle entfernt wird. Das ist ein höherer Arbeitsaufwand, ermöglicht aber, daß die neue Sohle stärker (dicker) sein kann, ohne die Flexibilität des Schuhes zu beeinträchtigen. Eine dickere Sohle hält natürlich auch länger, besonders, wenn erstklassiges Material verarbeitet wird.

Leder- wie auch Gummimaterialien gibt es (natürlich) in verschiedenen Qualitäten. Die besten Ledersohlen sind sogenannte Altgegerbte mit einem Altgerberstempel als Qualitätsnachweis. Solch eine Ledersohle ist sehr kurzfaserig, wasserfest und zunächst etwas steifer, was sich aber nach kurzer Tragezeit gibt. Die Sohle kann man in Stärken von 2,5 bis 5,5 mm erhalten, je nach Verwendungszweck. Eine Altgerbersohle ist naturgemäß etwas teurer, aber wenn man schon Ledersohlen tragen möchte (bei richtiger Verarbeitung ist Leder atmungsaktiv) sollte man hier nicht auf die letzte Mark sehen. Als (Preis)Alternative zu Altgerber bietet sich ein Vacheleder an. Immer aber sollte man bei einer Reparatur auf der Entfernung der alten Sohle bestehen.

Das gilt auch eingeschränkt bei der Reparatur mit Gummisohlen. Auch hier gibt es verschiedene Stärken und Qualitäten, darüber hinaus aber für jeweils unterschiedliche Einsatzgebiete auch unterschiedliche Profile.

Besonderes Augenmerk sollte der Kunde auf die Reparatur der Absätze verwenden. Hier wird von angelernten Kräften sehr oft in Unkenntnis von Statik- und Anatomiekenntnissen oder ganz einfach wegen der Schnellreparatur sehr unfachmännisch gearbeitet. Das kann der Kunde aber selbst sehr leicht nachprüfen, indem nämlich der Schuh auf eine ebene Unterlage (z.B. die Verkaufstheke) gestellt wird. Dann muß der Absatz mit voller Fläche die Unterlage berühren, ohne daß man eine Tintenlöscher-Bewegung ausüben kann.

Ein weiteres Merkmal einer gekonnten Reparatur ist die Ausführung von Steppnähten, z. B. beim Einsatz von Fersenfutter. Die Naht muß selbstverständlich in der Originalfarbe ausgeführt werden, außerdem ist ein Qualitätsmerkmal, ob die alte Naht auch in der richtigen Stich -und Nadelgröße nachgenäht wurde.

Einen guten Betrieb kann man auch daran erkennen, ob außergewöhnliche Arbeiten ausgeführt werden, wie z.B. ganze Damenabsätze ersetzen oder neu beziehen oder Brandsohlen erneuern.

Ein Problem ist heute die Verklebung der unterschiedlichen Materialien. Es kann auch einmal einem versierten Fachmann passieren, daß sich eine Verklebung wieder löst. Ein Fachbetrieb weiß aber immer eine Alternative und wird niemals eine Verklebung durch zusätzliches Nageln haltbarer machen wollen.

Ein guter, hochpreisiger Schuh lohnt immer eine fachmännische Reparatur - die Betonung sollte aber auf >fachmännisch< liegen.

Unsere Schuhreparaturen wurden schon mehrfach mit Silbermedaillen ausgezeichnet - unsere Garantie für eine in jeder Hinsicht fachmännische Ausführung.

Und bedenken Sie: Eine billige Reparatur kann sehr teuer werden. Nicht nur im Schuhbereich. Wählen Sie renommierte Handwerksbetriebe - es ist Ihr Vorteil.

   

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 Die obigen Tipps und Hinweise gelten nach wie vor, auch wenn der Betrieb aus Altersgründen geschlossen wurde. Anfragen per Mail werden gerne beantwortet

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