Orthopädische Schuhe

Was ist das? Wie werden sie gemacht, wofür sind sie indiziert. Zunächst ein bebildeter Überblick:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Orthopädische Massschuh dient dem Ausgleich von Störungen in der Statik und Mechanik des Stehens und Gehens, wie sie bei Verkürzungen, Versteifungen, Lähmungen, bei Deformitäten an den unteren Gliedmassen (untere Extremitäten) und bei Teilamputationen des Fusses gegeben sind.

Als orthopädische Schuhe gelten auch solche, die notwendig sind, um einen orthopädisch-wirksamen Apparat tragen zu können und Innenschuhe, in denen der orthopädische Versorgungsteil für den kranken oder fehlerhaften Fuss vom Schuh als Bekleidungsstück getrennt ist und über welche den wechselnden Bedürfnisse entsprechende Normalschuhe getragen werden können.

Der orthopädische Schuh ist ein Behandlungsmittel des Facharztes für Orthopädie oder des Allgemeinarztes und wird für den kranken oder fehlerhaften Fuss nach besonderen Mass- oder Modellverfahren handwerklich gefertigt. Der nach Mass gefertigte Schuh bringt die für die spezifische Indikation erforderlichen Massnahmen wie Bettungen, Entlastungen, Stützung, Korrektur der Statik, Feststellungs- und Abwicklungshilfen zur Wirkung.

Zur überwiegenden oder völligen Kostenübernahme durch Krankenkassen, Berufsgenossenschaften und Versorgungsämter gilt die ärztliche Verordnung als notwendige Voraussetzung. Als gesetzlicher Eigenanteil wird derzeit bei Strassenschuhen 76,00 € berechnet.

Orthopädische Schuhe werden nach anderen Kriterien als Modeschuhe gefertigt. Sie berücksichtigen die Form und das Volumen des Fußes und können in der Regel nicht so "chic" als Konfektionsschuhe hergestellt werden. Durch die Gestaltung des "Schaftes", also des Oberleders, in Farbe, Steppungen und Applikationen kann aber auch dem orthopädischen Maßschuh ein gefälliges und modisches Aussehen gegeben werden. In erster Linie sollte vom Patienten aber die Wiederherstellung des beschwerdefreien Gehens gewürdigt werden.

Speziell für Diabetespatienten werden besonders weiche, nicht durch Schaftnähte Druckstellen verursachende Schuhe handwerklich nach besonderen Vorgaben hergestellt, um besonders bei diesem Patientenkreis jede Wunde, die zu einem schlecht oder gar nicht heilenden Ulcus und letzlich zu einer Amputation führen kann, zu vermeiden. Auch das Fussbett wird aus speziell diabetisch geeignetem Material hergestell, weil Diabetiker oft ein durch Nervenschädigungen (Neuropatien) eingeschränktes oder völlig fehlendes Schmerzempfinden haben und deshalb Wunden an den Füssen nicht bemerken, die sich schon in weit vorgeschrittenem Stadium befinden.

        

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Die Einzelteile eines orthopädischen Schuhes
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