Die Mongolei

In der Mongolei ist beabsichtigt, die Arbeitsweise der Schuhmacher zu verändern.

Ich werde darüber berichten, auch über Land und Leute und dem Abstecher nach Irkutsk in Russland. 

Bis bald.

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Vorab: Ich habe viele nette Menschen kennengelernt und interessante Eindrücke von einem kleinen Teil der Mongolei und Irkutsk in Russland gesammelt. Ich wurde eingeladen, die berufliche Weiterbildung der Mongolischen Schuhmacher bei einem weiteren Einsatz zu vertiefen.

Die Anreise war stressig. Mit dem Zug nach Berlin, wo ich mein Hotel zunächst nicht fand, weil ich auf der falschen Seite den Bahnhof verließ. Da irrte ich mit meinem großen Rucksack und dem Trolley durch die Straßen, und dabei sollte das Hotel doch ganz in der Nähe des Bahnhofs sein. Na ja, wenn man schusselig ist.....

Am nächsten Tag ging es nach Tegel, zum Airport. Über Moskau würde es nach Ulan Bataar gehen. Aber warum in Moskau auschecken, nur weil getankt werden muss? Warum lässt man die Reisenden zur Mongolei nicht in einen Transitraum? Schikane, ausspionieren durch die Russen? Auf dem Rückflug das Gleiche, nur noch stressiger, denn ich fand das Abfluggate nicht, erreichte nur mit Mühe und viel Stress den Flieger, weil auf dem Ticket das Gate nicht vermerkt war. Aber sonst- alles super.

Von der Taxifahrt in Ulan Bataar zum Hotel rede ich nicht, obwohl ich mir meine Gedanken dazu machte. Warum hat man da keine Straßenbahntrasse zum Airport gebaut, um das ständige stopp and go zu vermeiden? Geld war in den vergangenen Boomjahren doch wohl vorhanden. Aber keine Weitsicht.

Na, nach zwei Stunden für 20 Kilometer kam ich völlig übermüdet im Hotel an. Morgens gegen 9 Uhr.  Und dann-gleich ins Bett. Es ist ein hervorragendes Hotel, das Kungsvul Lake Hotel, in unmittelbarer Nähe des Präsidentenpalastes. Mehr weiter unten.

Ein Mongolisches Schuhmacher-Ehepaar,

das stolz die angefertigten Stiefel 

präsentiert und auf Käufer wartet.

 

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Eine Flugbegleiterin- mein erster Kontakt zu Mongolen

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Der berühmte Dschingis-Khan in Ulan Bataar
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nett, die Kleinen - so wie alle Mongolen, die ich kennenlernte
Pferde, Schafe und Ziegen sind das höchste Gut in der Mongolei, in der Neuzeit aber auch die immensen Bodenschätze.
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Ich habe natürlich sehr viel mehr Bilder von Ulan Bataar, auch Videos. Sie sind nur einen Klick entfernt.
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Frau Sarul, die Projektleiterin, erklärt den Schuhmachern das fortschrittliche Konzept der Werkstattführung.
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In dieser ehemaligen Berufsschule soll eine Gemeinschaftswerkstatt eingerichtet werden
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Ein Präsent für mich - extra angefertigt
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Abschluss- oder Zwischenprüfung der Kochlehrlinge in der Berufsschule
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Cashmirbekleidung aus exclusiver Ziegenwolle der Gobiwüste
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Schäfte für Kinderstiefel, hergestellt auf einer Haushaltsnähmaschine in der Jurte
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Nomadenstiefel werden in Handarbeit hergestellt
Hier wollten wir einen Gipsabdruck für einen Beinlängenausgleich machen - aber der Gips wurde nicht hart- wahrscheinlich, weil das Wasser aus der Heizungsanlage entnommen wurde. Und das war vermutlich mit Frostschutzmittel versetzt.
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Mit solchen Schleifmaschinen arbeitet man hier, die keinen Staubabzug besitzen. Die Nähmaschinen sind aber up to Date.
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Dieses ist eine "fortschrittliche" Werkstatt, aufgeräumt und mit vielen Auszeichnungen versehen
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Teilnehmerinnen eines Schulfestes. Mehr der Veranstaltung kann man in Videos sehen.
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 Meine Freunde,    die Mongolen
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Ein tolles Erlebnis: Der Besuch einer Nomadenfamilie in ihrer Jurte. Auch hierüber gibt es ein Video
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Da bleibt mir die Luft weg......
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Abschiedsessen mit Enghjin
Es schmeckte wirklich gut, auch wenn das Foto es anders vermuten lässt.......
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Enghjin, die perfekte Dolmetscherin
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Durch die  unendliche Weite zurück nach Ulan Bataar

Dieser Kurz-Einsatz vom Senior-Experten-Service galt als Information für mich, um festzustellen, woran in Mandalgov für die Schuhbranche Hilfsbedarf besteht. Ein erweiterter Einsatz war angedacht.

Dann aber kam die Corvid 19 Pandemie dazwischen, und deshalb wurden sämtliche Experten aus dem Ausland zurückgerufen. Ich war zwar schon vorher wieder in der Heimat, aber derzeit sind keine weiteren Einsätze durchführbar. Ob für mich ein Folgeeinsatz stattfinden wird, steht derzeit (Juni 2020) in den Sternen.