Musik

                              Arnold
                    Der Villenbesitzer


Die Villa liegt idyllisch am Ende einer von alten Eichen- und Buchenbäumen gesäumten Waldstraße. Am Abschluss dieser Allee befinden sich einige Parkplätze für die Gäste der Anlage. Das pompöse Eingangstor ist videoüberwacht, das Grundstück nur für angemeldete Besucher zugänglich. Der große Komplex wird umsäumt von undurchdringlichem Gebüsch und ist zusätzlich gesichert durch einen effizienten Alarmzaun. Darüber hinaus schnüffelt der Labrador Alex auch überall herum. Mit schwarzem Fell ist er in der Nacht fast unsichtbar und mit seiner Intelligenz gut als Wachhund zu gebrauchen. Alex ist normalerweise ein gutmütiger Familienhund und wird nicht etwa in einer Hundehütte gehalten.
Derartige Vorsichtsmaßnahmen lassen darauf schließen, dass hinter dieser Abschirmung Ungewöhnliches geschieht. Weshalb sonst sollte man sich so perfektionistisch abschotten?
Nicht nur das Eingangsportal ist exklusiv gestaltet, auch das Gebäude zeugt vom Reichtum der Bewohner.
Die Besitzer dieser Villa sind Arnold und Judith, zwei attraktive Charaktere in den Fünfzigern. Judith ist drei Jahre frischer als ihr Arnold. Der ist ein vermögender Unternehmer,welcher seine Geschäfte vornehmlich von zu Hause aus betreibt. Entsprechend reichlich ist die frei verfügbare Zeit, die er mit Begeisterung durch Sport ausfüllt.
Vorwiegend Matratzensport.
Er ist ein stattlicher, nicht mehr ganz junger, breitschultriger Mann mit schmalen Hüften. Seine Fähigkeiten, Transaktionskünste und Gelüste, haben sich weit herumgesprochen.
Judith steht diesem attraktiven Mann in nichts nach. Auch sie ist dem Sportlichen in keiner Weise abgeneigt. Da ergänzen sich Beide hervorragend. Sie ist noch fast so schlank wie aus der Jugendzeit, trotz ihrer vier Kinder. Nahezu zierlich, aber robust, mit grünlich schimmernden Augen, die keinen Mann kalt lassen können. Und wen sie an sich heranlässt, kann mit fast teenagerhaften, festen Brüsten spielen.
Zusammen haben Beide sich vier jugendliche Kinder, zwei Zwillingspärchen, gebastelt. Das sind Sandra und Kai, kurz vor ihrem 18. Geburtstag, und Simone mit Tom, zwölf Monate jünger.
Die langjährige Mamsell der Familie ist im Lebenszyklus in die Jahre gekommen. Sie bietet keinen ästhetischen Anblick mehr. Ihre Arbeitgeber, in deren Gemeinschaft die Assistentin völlig integriert war, haben die Perle mit einer fürstlichen Abfindung in den Ruhestand geschickt. Der Mann dieses Goldstücks war für die weitläufigen Gartenanlagen zuständig, jetzt aber ebenfalls im Rentenalter angekommen.
Man muss wissen: Die Mamsell war nicht nur für`s Essenkochen und der Säuberung der Räumlichkeiten zuständig. Laut Angestelltenvertrag hatte sie dem Chef auch bei pikanteren Anlässen zur Verfügung zu stehen. Dabei legt Arnold auf ein wohlproportioniertes Äußeres größten Wert. Das war der Hauswirtschafterin mit den Jahren auf natürliche Weise abhandengekommen. Hängende Busen sind dem reichen Selfmademann ein Gräuel.
Der Hausherr sucht daher neue Angestellte. Wieder einen Gärtner als Betreuer für das weitreichende Villenareal, und für die palastähnlichen Räumlichkeiten eine oder zwei knusprige Hausdamen. Die haben für die Küche, die Zimmerfluchten und das persönliche Wohlbefinden der Familie zu sorgen.
Besonderen Wert legt der Eigentümer auf ein sexy Erscheinungsbild. Sonst hätte er die Vorgänger ja nicht in den Ruhestand geschickt. Durch das langjährige Zusammenleben ergab sich ja schließlich ein liebevolles Miteinander.
In den Einstellungsgesprächen wird zweideutig darauf hingewiesen, dass es in der Villa wie auch auf dem Areal gelegentlich recht freizügig zugeht. Das Personal hat sich dem anzupassen.
Im Klartext: Hier finden nicht selten Partys statt, die oft ausschweifend enden. Die Stellenbewerber hätten sich da voll zu integrieren.
So geartete Vorgaben kommen einigen Bewerbern um die Arbeitsstelle ihrem Wesen nach sehr entgegen. Sie wären Sympathisanten lustvoller Zusammenkünfte und auf Swingerpartys gern gesehene Gäste, wie sie betonen. Diese Arbeitssuchende sind ein Gartenfachmann mit Frau und deren Freundin. Die Drei sind Feuer und Flamme, als sie von den Anforderungen des Hausherrn erfahren. Da könnten sie sich ohne Hemmungen voll einbringen.
Jetzt wird Arnold hellhörig. Derartige Bewerber passen in sein Konzept. Solche Mitarbeiter möchte er gerne beschäftigen.



                      Sandra und Simone (Seite 56 - 63)


Die Sonne scheint bereits wieder glutheiß vom Firmament, vom Bettenmachen seiner Frau und dem anderen Hausmädchen der Herrschaft ahnt der fleißige Gärtner nichts. Er ist überzeugt, sie bringen das Hausinnere auf Vordermann und werkeln in der Küche.
Der Grünemann hat sich jetzt eine Pause verdient und legt sich auf die faule Haut. Er streckt sich im Gras aus, im Schatten hinter einem großen Busch. Bald schnarcht der menschliche Rasenmäher und ist im Himmel seliger Träume.
So finden ihn Sandra und Simone, die jugendlichen Abkömmlinge der erotomanischen Villenbesitzer. Sie wollten nur einen Spaziergang unternehmen, sich die Beine in der Natur vertreten; denn auch für die Beiden wurde es gestern Nacht spät. Sie waren bei der Party zwar selber nicht anwesend, doch das Gerumse im Herrenhaus hat sie nicht erholsam schlafen lassen.
Wenn Sandras unmündige, aber keineswegs mehr jungfräuliche Haartruhe nicht ab und an gekämmt wird, ist das ihrem seelischen Gleichgewicht nicht zuträglich. Darunter kann man schwer leiden, ja, sogar depressiv werden.
Nur Simone besitzt weiterhin ihre verbriefte Unschuld, Gelüste nach etwas Männlichem hat sie jedoch ebenfalls. Hauptsächlich, wenn sie vor ihrem geistigen Auge die Wollust der Partygäste nachverfolgt, sobald die im Hause aktiv werden. Bislang hat sie sich noch immer selbst befriedigt, gelegentlich haben die Schwestern es sich gegenseitig besorgt. Mit orgiastischem, einfühlsamen Reiben versetzten sie ihre kleinen Strategen in Kampfesstimmung. Zierliche Zinnsoldaten erwarten einen Angreifer. Oder auch zwei.
Ab und zu hat sich Simone an Mitschüler herangemacht.
Nur, um zu testen, wie Jungen auf Anmache reagieren. An ihr Pianola hat sie aber noch niemanden herangelassen. Äußerst ungewöhnlich, solch ein Verhalten in diesem Alter.
Da finden die Schwestern nun ein Exemplar ihrer Begierden im Gras liegen. Unverhofft bringt es sie in Erregung, obwohl der Gärtner tief und fest ratzt. Sandra kennt ja bereits sein Werkzeug, das er ihr auf dem Aufsitzmäher probeweise überlassen hat. Es ist erst ein paar Tage her, dass sie in Rückenlage über die Anlage kurvte. Und als der Schlauch zum Spritzen kam, war es kein Wasser, das Sandra überschwemmte. Zum Blumenbegießen konnte sie diesen Guss aber auch nicht gebrauchen.
Daran erinnert sie sich bei dem Anblick des schnarchenden Rasenmähers spontan. Mit verklärten Blicken erzählt sie ihrer Schwester davon. Von der Mähertour hatte sie ihr bisher noch nichts verraten.
Sandra malt ihrem Schwesterherzen das Erlebnis so anschaulich aus, dass Simone ohne langes Überlegen in Vollzugslaune kommt. Sie muss dem Grünmann ja nicht sagen, dass sie erst 17 Jahre alt ist. Wann, wenn nicht jetzt, könnte der beste Zeitpunkt sein, ihrer Jungfräulichkeit zu entkommen?
Sie fiebert dem Genuss entgegen, doch der Gärtner hat von der Fügung des Schicksals keine Ahnung. Auch Sandra wird wieder erregt. Zu gerne möchte sie erleben, wie ihre Schwester zur Frau gestempelt wird.
Doch der Gartenpfleger liegt weiterhin in Morpheus' Armen. Über seinen Arbeitseinsatz heute wird von zwei Jugendlichen beraten und beschlossen. Sandra ist dann diejenige, welche den ohnmacht-ähnlichen Mittagsschlaf dieses Zeitgenossen beenden will. Sie zieht sich ihren bewässerten Slip aus und legt ihn als Atemmaske auf das von der Sonne gebräunte Gärtnergesicht. Dann hockt sie sich, ohne ihn zu berühren, vor seinen schnarchenden Mund. Jedes mal, wenn er ausatmet, trifft der Atem ihre aufgekratzte Muschel. Unbeschreiblich erfrischend, solch ein Luftzug. Erkälten wird man sich davon nicht. Es ist ja kein Durchzug.
Nach und nach kommt der Landschaftspfleger dann aus seligen Tagträumen zurück in die Wirklichkeit. Ein eigenartiger Geruch lässt ihn aufwachen. Schlaftrunken meint er zunächst, im Krankenhaus zu liegen und narkotisiert zu sein. Bis er registriert, dass er ja auf dem Rasen seines Arbeitgebers lagert und in der Sonnenhitze eingeschlafen ist.
Das passt ja gut. Vom Schnarchen bekam er einen trockenen Schlund, auch seine Lippen sind spröde geworden. Da wird ihm jetzt ein Trank der besonderen Art kredenzt. Halleluja, das ist genau das Angemessene in diesem Augenblick des Erwachens. Und es ist nicht nur eines, sondern es sind gleich zwei Wesen wie von einem anderen Stern, die ihn hier ins pralle Leben zurückrufen.
Das wird ein außerirdisches Fest werden, wie er sich ausmalt. Die Aliens denken ebenso.
Sandra lässt sich weiterhin mit Mundbeatmung irdisches Leben einhauchen, während Simone an der Hose des Gärtners nestelt. Sie will sehen, was sich da entwickelt. Sie hatte ja bereits bewertet, was der in Natura mit sich herumschleppt. Am ersten Tag seiner Beschäftigung in diesem Garten, als die Sonne genauso heiß brannte wie heute.
Leider war sie bislang nicht selbst beteiligt, bisher nur Gutachterin. Jetzt will sie solch einen unwürdigen Zustand beendet wissen.
Die Mundbeatmung hat Folgen. Sandras Lustperle richtet sich auf, gleichzeitig holt Simone den Schlauch des Gärtners aus seinem Versteck. Wie ein mit 5 bar Überdruck gefüllter Gartenschlauch, abgesperrt durch ein Ventil,  reckt der sich nun ihren einfühlsamen Lippen entgegen. Wenn der Absperrhahn sich öffnet ..........
Erst zart, dann immer exzessiver gleitet ihre Klappe über dieses außerirdische Gebilde. Ihm wächst eine mordsmäßige Eichel, die natürlich eingepflanzt werden will. Das Pflanzloch ist vorbereitet.
Wenn Sandra doch bloß diesen Blasebalg freigeben würde. Die kann es nicht lassen, denkt nicht an das Bedürfnis und die Sehnsüchte ihrer Schwester. Sie ist eigensinnig und gemein, muss sie leider feststellen. Deshalb wird Simone aggressiv. Sie will auf der Stelle den Gärtnerschlauch, er soll ihre benachteiligte Einsiedlerzelle spülen. Denn wer weiß, was gleich passieren könnte, wodurch ihr Drang vielleicht ausgelöscht wird. Man muss stets mit dem Labrador Alex rechnen. Der hat ein ausgeprägtes Gespür für Erotik.
Jetzt hat sie es geschafft, das mächtige Werkzeug ist in Arbeitsposition, doch Sandra will von dem menschlichen Blasebalg noch immer nicht lassen. Es ist ein Erlebnis, so angeblasen zu werden.
Gewöhnlich wird ein junges Mädchen geadelt, indem es einem männlichen Wesen untergejubelt wird. Simone ist aber sowas von erpicht auf ihre eigene Defloration, dass sie selber die Initiative ergreift und sich im Reitersitz mit diesem Überdruckschlauch verkuppeln will.
Im Do-it-yourself-Verfahren perforiert sie ihr Hymen. Man hört einen leisen Hilferuf. Ist der Delinquent in der Gefängniszelle umgekommen? Nein, Simone hat sich entjungfert. Sie ist zur Frau mutiert. Sie hat sich selbst unterworfen! Das Schlachtfeld ist voll Blut.
Sandra bemerkt die glänzenden Augen ihrer Schwester. Ähnlich hat sie ihre eigene Defloration erlebt. Beide sitzen in Reitstellung über dem gebändigtem Dschingis-Khan. Gratulieren sich gegenseitig zum Triumph.
Sandras Lippen werden weiterhin intensiv beatmet, und die Gärtnerlippen zum Dank dafür befeuchtet. Simone wird mit des Gärtners Wasserschlauch berieselt. Berieselt? 5 bar Druck ergießen sich in ihre Kombüse. Das Ventil hat sich geöffnet. Eine größere Rasenfläche kann er damit zwar nicht bewässern, aber diese eine Rose schon.
Die Schwestern liegen sich in den Armen und feiern ihren Sieg über das andere Geschlecht. Zum Abschluss der Veranstaltung erwartet Simone, dass der Pfleger ihre gereizte Yoni mit heilender Essenz versorgt. Dagegen, dass aus dem Spaß kein Ernst wird, hat sie vorgesorgt. Wofür gibt es denn die Pille!
Der Gärtner rechnete nicht damit, dass ein Pony aus dieser Villa bis heute nicht zugeritten wurde. Es dauerte daher nicht lange, bis er Simone einen Heilsaft injiziert, der sie vor Infektionen schützen soll. Daraufhin verliert der Wasserspeiher fast augenblicklich seinen Überdruck.
Das hat sogar der Alex mitbekommen. Plötzlich ist er da, denn drei Vulkane haben durch Eruptionen geruchsintensive Lava versprüht. Die Hundenase weit geöffnet, schnüffelt er nach der ergiebigsten Quelle. Bei Simone hat er sie gefunden und verwechselt sie mit einer läufigen Hündin. Außerordentlich erregt bemüht er sich in sie einzudringen. Simone lässt ihn gewähren, denn sie fürchtet seine zum Biss bereiten Zähne.
Eine zusätzliche Kerbe kann sich der Pfleger schnitzen: Wieder einmal hat er eine druckfrische Briefmarke abgestempelt.
Vier Erotikfans haben eine ereignisreiche Stunde verbracht. Die stolze Simone lässt ihre Yoni von der Sonne verwöhnen, und der Gartenfachmann kümmert sich wieder um das Villengelände. Dessen Bearbeitung wurde durch eine weit angenehmere Tätigkeit unterbrochen. Alex schleicht ebenfalls davon. Er hat seinen Irrtum bemerkt, aber Simone hat einen weiteren Freund.
Später wird Simone ihrer Mama voller Selbstbewusstsein berichten, dass sie nun zu einer vollwertigen Erbgutträgerin avanciert ist. Liebe machen hätte ihr gutgetan, wird sie sagen. Sie könne nun noch besser verstehen, weshalb Vater und Mutter in solchem Maß versessen auf regelmäßige Schäferstündchen sind. Sandra wäre auch sehr engagiert dabei gewesen, und der neue Landschaftsgärtner erweist sich einmal mehr als Kenner auf zwei Schienen, erzählt sie freudestrahlend. Alex erwähnt sie nicht.
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Weitere zwei Wochen gehen mit umfangreichen Vorbereitungen wie im Fluge vorbei. Viele Einladungen müssen geschrieben, Mails verschickt werden, denn jeder Zwilling hat einen stattlichen Freundeskreis. Da kommen deutlich über 100 Personen zusammen, dazu noch Onkel, Tanten und sonstige Leute aus dem Umfeld. Das aber spielt keine Rolle; die Villa bietet Raum genug zum Feiern.
Sofern das Wetter mitspielt, wird sich die Party sowieso in die Gartenanlagen verlagern. Großflächige Terrassen, ein Pool, wie er auch einem Vier-Sterne-Hotel gut stehen würde, und etliche lauschige Ecken versprechen zu einem gelungenen Fest beizutragen. Die Eltern bleiben gelassen, die noch nicht Erwachsenen sind logischerweise aufgeregt.
Viele Jugendliche kennen Riesenfeten, aber in dieser Größenordnung wird es manchem doch fremd sein.
Der Gärtner kurvt ständig mit dem Rasenmäher über das Gelände, beschneidet hier und da Buschwerke und Hecken, pflanzt Blumenrabatten – er ist vollauf beschäftigt. Da kann man ihn nicht anderweitig auch noch einspannen, wie er es vor einigen Tagen erlebt hat. Um die Ornithologie des Villenareals hat er sich ebenfalls zu kümmern. Hier wird zurzeit Nachwuchs ausgebrütet. Alex ist wachsam und voller Tatendrang. Sowie er Simone zu sehen bekommt, ist er ganz Rüde.
Die Hausmädchen kommen vor lauter Arbeit auch kaum zu Atem. Betten sollen bezogen, Teppiche und Spiegel gereinigt werden. Die Übernachtungsgäste haben sich in keinster Weise rücksichtsvoll verhalten. Sekrete sind, wie aus Sprühdosen, bedenkenlos versprüht worden. Diese Hinterlassenschaften haben die Hausangestellten nun wieder zu beseitigen. Das ist die Kehrseite der Medaille.
Auch diverse weitere Arbeiten sind zu erledigen, das Umfeld möchte gediegener, nicht sexistisch wie sonst zugerichtet werden. Es handelt sich ja schließlich um eine jugendliche Fete.
Aber was heißt denn Jugendfete: Das junge Gemüse geht oft gezielter zur Sache, als manche Erwachsenen ahnen. Nur Arnold und Judith wissen um die Sexerfahrungen ihrer Kinder. Doch darüber, dass Simone jetzt nicht mehr Jungfrau ist, haben die Alten erst neuerdings Kenntnis.
Wäre es vielleicht eine Anregung zu einem weiteren geselligen Beisammensein? Ein Fest zum Tag der Entjungferung? So wie in Afrika ein Festgelage zur Beschneidung gefeiert wird. Zutrauen könnte man es den Villenbesitzern. Sie suchen ständig nach jungfraulichen Partyanlässen.
Lebensmitteleinkäufe sind zu erledigen. Einen Butler von einer Agentur buchen. Und dann die Ungewissheit wegen Facebook, ob da nicht noch erheblich mehr >Freunde< kommen, die eigentlich nicht dazu gehören. Man war unvorsichtig und hat an der falschen Stelle ein Häkchen gesetzt. Das ist ein Unsicherheitsfaktor. Finanziell ist das kein Problem, aber ob dann alle Vorbereitungen ausreichend sind, ist die eklatante Frage.
Man muss es darauf ankommen lassen, zu ändern ist es eh nicht mehr.
Die Tage schleppen sich dahin, sobald man etwas sehnsüchtig erwartet. Es ist hochsommerliches Wetter, sieht ganz danach aus, dass es eine Gartenparty werden kann. Genauer gesagt, eine Geländeparty, weil, als einen Garten vermag man das umfangreiche Areal kaum zu benennen. Es ist eine weitläufige Fläche, viele Gäste können sich hier verkrümeln, wenn sie es darauf anlegen.
Vom umsichtigen Gärtner wird alles bestens hergerichtet. Weitere Schilder sind aufgestellt worden mit dem Hinweis, dass im Pool nur unbekleidet zu schwimmen erlaubt sei.
Wie könnte es auch anders sein; mit Partykleidung wird sich niemand bewusst nass machen wollen. Es sei denn, jemand würde aus Schabernack ins Wasser hineingeworfen. Aber gerade deshalb müsste Mann oder Frau sich ihrer Sachen rechtzeitig entledigen, schließlich will kein Spritschlucker in wassergetränkten Klamotten herumlaufen müssen. Dann doch besser vorher weg damit.
Schließlich, und jetzt urplötzlich, ist der sehnsüchtig erwartete Tag da. Es ist wie Weihnachten, das immer so unerwartet kommt. Als Erste gratulieren die Ellis und Geschwister. Na, logo.
Das Personal schließt sich an. Kai und Sandra sind heute die Hauptpersonen. Als sie sich gegenseitig in den Arm nehmen und viel Glück wünschen, registrieren beide wechselseitig aufflammende Erregung. Kai presst seinen in der Hose verborgenen Pfeiler an Sandras Gewölbe, die ihn dort zum Spaß einmauern will. Die Eltern bemerken das und finden, dass das zum jetzigen Zeitpunkt unpassend wäre. Sie sollten ihren Hunger doch besser für den Abend zurückstellen und sich andere Lustobjekte suchen. Erstaunlich. Die sonst selbst so erotomanischen Ellis raten dazu.
Jugendfeten beginnen immer erst recht spät, da werden sie sich noch lange zügeln müssen. Weil es gegen Mittag hin jedoch ständig wärmer wird, genehmigen sie sich den Sprung in den Pool, auch die anderen Familienangehörigen gönnen sich Abkühlungen. Natürlich im Adam- und Eva-Kostüm.

         

Ende der Leseprobe                    

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