Gedichte

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Heinz

 

Ich glaube nicht, daß ihr schon wißt,

daß der, den wir heut

feiern

grad achtzig Jahr geworden ist.

Ihr seid ja nur am Geiern.

 

Bis in die Nacht um halbe vier-

denn grad so lange bleiben wir,

wolln wir den Heinz heut schröpfen

so manche Buddel köpfen,

nicht mal fürs Taxi bleibt ihm Geld.

 

Und er, dem wir so mitgespielt,

sitzt jetzt bei uns und denkt zurück

an viele Lenze voller Glück.

 

Seht ihn euch an, ihr glaubt es nicht,

schier keine Falte im Gesicht,

auch keine dort, wo man nicht sieht,

wo nur ein Lüftchen leise zieht,

und dieser Mensch soll achtzig sein?

Das glaubt ihr wohl doch nur allein!

 

Ein Mensch, wo alles funktioniert,

der noch zwei Frauen glatt verführt,

der laufen kann treppauf, treppab,

der wandert noch am Bach, im Wald,

wer sagt denn da noch, der ist alt.

 

Er ist ein tagenbarer Bremer,

für ihn wirds Leben immer schöner.

Met hunnert is man doch erst riep-

dor kümmst du hen, hol di blot stief.

 

Er denkt zurück an alte Zeiten,

die Kindheit in der Laubenstraat,

die Bombennächte und die Trümmer-

und in der Ferne bleibt ein Schimmer

Hoffnung, das ist Bremer Art.

 

Er ist ein tagenbarer Bremer,

er nahm den Hammer in die Hand.

Die Schere auch, den Kamm, den Föhn,

und das Ergebnis läßt sich sehn.

 

Er ist ein tagenbarer Bremer,

er liebt die Stadt, das Land umzu,

er liebt Musik und seine Lieder,

war er auch fern, er kehrte wieder

und schloß dann seine Türe zu.

 

Er ist ein tagenbarer Bremer,

aufrichtig, treu und liebenswert,

so kennt ihn von den Sängern jeder,

das Leben ist ihm lebenswert.

 

So soll er bleiben, dieser Bremer,

auch wenn Familie Gänseklein

ihm schickt ne` Laus über die Leber-

er steht darüber, so solls sein.

 

Wir wünschen Dir, dem Jubilare,

dem alten, jungen Tagebare,

damit du weise bleibst und schlau

halt dich an mehr als eine Frau.

Sing weiterhin nur deine Lieder,

begrüß  noch manchen Frühling wieder-

denn weest, dat wet ick meist gewiß,

vör hunnert is nix met de Kist.

 

 

  W S             Zum 10. Dez. 1993

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Das Brötchen

Grüß dich, liebes Brötchen mein,

jetzt bist du wieder ganz daheim.

Ich schreib dir diesen kurzen Reim

damit du bist nicht ganz allein.

 

Die Busfahrt liegt nun hinter dir,

du unersättlich Reisetier.

Vielleicht aber-wer kann es wissen-

Fahrn wir im nächsten Jahr nach Füssen?

 

Oder- das könnte auch ja sein-

in diesem Jahr ins Saarland rein,

denn dort gibt es ein Winzerfest.

Wein und gut Essen-allerbest.

Das wäre doch in deinem Sinne,

nun sag nicht nein, da fahrn wir hinne.

 

Doch halt- ihr habt auch Winzerfest,

In Dullebargen, diesem Nest,

das keine Berge hat und Wein-

das geht in meinen Kopf nicht rein.

 

Doch wenn man feiern will,dann findet

man einenGrund doch allemal.

Wenn man sich dreht und reckt und windet

entdeckt man auch noch einen Saal.

 

Ist der jedoch zu groß und teuer

dann bleibt man schön zu Hause heuer.

Man räumt sein Bettenzimmer leer,

setzt sich auf harte Gartenbänke,

und kommt der Hundertste daher

kriegt sicher der auch noch Getränke.

 

Nun bist du wieder ganz zuhause,

trinkst nach den Cocktails wieder Brause.

Jetzt hast du noch drei Tage Pause,

dann kommt die nächste große Sause.

dann geht das Feiern wieder an.

Dann bin ich da, oh Mann, oh Mann,

 auch wenn ich nicht recht gucken kann.

 

Bis dann, das sagt dein lieber Mann.

 

WS

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Das Wissen

 

Ich weiß, du weißt, dass wir vor Jahren

nach Kassel sind einmal gefahren.

Wir hatten uns noch nie gesehn

und doch war dieser Tag recht schön.

 

Drei Jahre gingen drüber hin,

die Messe geht nicht aus dem Sinn,

drei Jahre – eine lange Zeit,

und doch so kurz, wenn man bedenkt

dass Leben viele Jahre schenkt.

 

Die dritte Frau, das bist nun du

und  alle sagen –ja- dazu.

Der dritte Mann ist auch nicht schlecht-

zitier ich einmal Berthold Brecht.

 

Wir liebten uns am Meer, am Fluß,

in Küche, Bad –auch war mal Schluß-

an Plätzen, die unmöglich waren

ist unsre Liebe abgefahren.

 

Du weißt, ich trags nicht auf den Lippen,

ich spuck dir lieber auf die ..........Schuhe.

 

Drei Jahre nun sind Grund genug

ein kleines Faß  mal aufzumachen.

Du sagst, du hörst mich gerne lachen

wenn  wir beide Blödsinn machen.

 

Doch manchmal blick ich auch zurück,

denk nicht an unser beider Glück.

Du meinst, ich halte dich nur hin-

das  kommt mir gar nicht in den Sinn.

 

Doch heute möchte ich dir sagen,

ich würde dich auf Händen tragen,

wenn ich es doch nur könnte.

 

Was machen wir am zwanzigsten?

Ins Bett oder zum Essen gehen?

Ich denke, Beides wäre schön.

 

 WS

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In  Pension

Ein Mann, ein Wort-

so kennt man ihn.

Doch jetzt will er von dannen ziehn,   

er schleicht sich aus der Schule fort

an einen unbekannten Ort.

                       

Henning ist der Mann am Ruder,

die Schlagzahl war ein guter Schnitt,

er suchte sich stets neue Ufer

und das Kollegium zog mit.

 

Auf seine ganz spezielle Weise

schickt Schüler er auf ihre Reise

mit einem Rucksack voller Wissen-

und keiner sagt: Ist der beschissen.

 

Sport und Mathe, Schriftverkehr,

Dauerlauf, das mag er sehr.

Und wenn ein Schüler es geschnallt,

wird er damit im Leben alt.

 

Sportfest hin

und Sportfest her,

niemand kennt die Regeln mehr.

Keulchen maß die Zentimeter

stets genau beim Übertreter.                                   

 

Handballspielen ist gefährlich.

wenn die Lehrer spielen –ehrlich-

Eberhardt im Tor stets stand,

war genervt bis an den Rand

gegen Neunte-Klasse-Leute

war für die `ne leichte Beute.

 

Wenn Henning die Guitarre zupft

den Zuhörern das Herz dann hupft.

Auch wenn`s nicht immer stubenrein-

er fängt sich viele Freunde ein.

 

Und dann kam eine neue Zeit:

Computerwissen macht sich breit.

Er füllte es in manche Birne

Und oft sogar in die Gehirne.

 

Un kührt he Platt, ok met Gesang,

denn geiht dat op de Deel mol lang.

Denn sung he vun des Pasters Kauh:

Jo sing man tau, sing man tau,                         

vun Herrn Pastor sin Kauh ,jau,jau.

 

Äpfel schütteln, Nussbaum rütteln,

kam der Herbst, war Henning da.

Kam dann mit `ner ganzen Klasse,

schleppten weg `ne ganze Masse

Äpfel, Nüsse, Mandelkern-

Weihnachten war nicht mehr fern.

 

Nach der langen Jahre Last

Mach jetzt mal ein wenig Rast.

Nicht zu lang, das ist nicht gut,

doch heute nimmst du deinen Hut,

sagst Good bye den Kollegen,

 von Gisela lass dich pflegen,                    

reise rum auf dieser Welt,

werde ein Safari-Held,

zwischendurch komm gern zurück

in Dollbergen liegt doch dein Glück,

erhol dich dann in deinem Haus

und geb wie früher Runden aus,

erzähl den Freunden von der Ferne,             

auch Diashows seh`n wir dann gerne.

 

Dann füll die Urlaubskasse auf

und wieder geht es dann hinaus.

 

Doch jetzt lass ich das Faseln sein,

ich kipp ein Glas in mich hinein,

wünsch dir damit das Allerbeste.

Und möchte, jetzt ganz ohne Göhren,

 ein tolles Lied von dir noch hören.                   

Drum streichel jetzt auf der Guitarre

`nen Klasse Song hier für uns alle.

WS

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Der Frauentraum

 

Ich hatte einmal einen Traum:

Der drehte immer sich um Fraun.

Bis ich dann eine hatte,

die zwang ich auf die Matte.

 

Mein Blut fing an zu kochen,

dann nahm ich meinen Knochen,

und sie bei beiden Ohren

fing an, trocken  zu bohren.

Seit dieser Zeit, das ist bekannt,

werd Trocken-Knochen ich genannt.

 

Jetzt weißt du ganz genau Bescheid,

der Mensch aus Bremen ist gescheit,

er hat den Zaunpfahl-Wink erkannt

und ist zum Breifkasten gerannt.

 

Doch leider war der abmontiert.

Darüber war ich ganz schockiert.

Ich fing gleich an zu flennen,

soll ich denn etwa rennen

um dir den Brief vorbeizubringen?

 

Doch eins weiß ich vor allen Dingen:

Du hast’s als Schlitzohr angedacht

Ich Blödmann hab den Reim gemacht.

Das wirst du Freitag büßen müssen:

Ich werde  nämlich dich nicht küssen.

 

Ich werd` die Strafe nur erlassen,

wenn ich zwei Bollerchen kann fassen.

Und dann geht`s rund, du glaubst es kaum:

......Ich hatte einmal einen Traum

 

 WS

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​​​​​​​Kennenlernen zwei

Im Jahr, das nun zuende geht,

da haben wir sehr viel erlebt.

In Kassel fing doch alles an,

Frau Schröder sprach man dich schon an.

Das war dir zwar wohl nicht ganz recht,

doch klingen tat es gar nicht schlecht.

 

Und auf der Rückfahrt, fanden wir,

so manche Gleichheit, manch Pläsier,

das ich mit dir gemeinsam habe—

nicht nur die gleichen Lebensjahre.

Zum Abschluß machten wir noch Rast,

vergaßen dabei dann doch fast

daß ich noch weit nach Hause habe.

Ein Tag, vom Schicksal eine Gabe?

 

Ich hab kein Tagebuch wie du,

manchmal ist mein Gedächtnis zu.

Doch glaube ich es noch zu wissen,

nach Braunschweig wollte ich dich küssen.

Du ließest es auch still geschehn,

das war der zweite Tag von zehn????

 

Die Mühlen taten es dir an,

das dritte Mal war Gifhorn dran.

Wolfsburg wollt ich allein erleben-

Dem Tod entrannen wir noch eben.

 

Wir schrieben uns so manchen Brief,

das Hamburg-Treffen ging dann schief.

Auch Polen wollten wir erleben-

Das Schicksal stand auch dort dagegen.

 

Wie war das doch noch in Walsrode---

Der Wald, der Bach, die Bank im Park,

ich konnte nicht sehr lang verweilen,

ich mußte hin zum Doktor eilen.

 

 Doch irgendwann im heißen Sommer,

da suchten wir das kühle Naß.

Wir dachten nicht an Regen, Donner,

die Böhme brachte uns viel Spaß.

Der Gleichklang unsrer Paddelkünste

der klappte nicht von Anfang an,

und als der Hunger uns befiel,

da fuhr`n wir nah ans Ufer ran.

 

Wir fanden eine grüne Wiese,

doch hinzukommen war nicht leicht.

Ein Bad mit Jeans, der Fluß war seicht.

Die Sonne brannte heiß auf diese...

Was dann geschah, du weißt es schon,

hier schweigt des Sängers guter Ton.

 

Wir trafen uns bei dir zu Haus,

wir gingen Hand in Hand spazieren,

dann ließest meine Hand du aus....

die Leute könnten kolportieren!!

 

Wir fuhren auch nach Hildesheim,

zur Goschenstraße dreißig.

Auch dort geschah so allerhand,

nicht nur der Marder war dort fleißig.

An der Weser fuhr`n wir Rad,

doch diesmal ohne kühles Bad.

Dafür kam Wasser dann von oben,

es tropfte durch bis auf die ............

 

Zu Haus bei dir dann angekommen,

wurd kräftig Abschied dann genommen.

Die Küche wurde zweckentfremdet,

hätte dein Sohn sich abgewendet?

 

Ich glaub, es war`n fünf Wochen später,

da kamst du endlich mal zu mir.

Ich fühlte mich wie ein Verräter,

doch schön war`s wiederum mit dir.

 

 Jetzt kennen wir uns dreißig Wochen,

das Blut ist immer noch am Kochen.

Auch Hummeln gibt es noch zuhauf......

Sie krabbeln drin bei dir im Bauch.

Oder auch nicht-du weißt es besser,

du kannst sie töten mit dem Messer.

Doch Vorsicht mußt du walten lassen,

sonst kriegst das Kind du noch zu fassen.

 

 Das ist Vergangenheit, doch nun

gibt’s für die Zukunft was zu tun.

Schon wieder ist es Weihnachtszeit,

Knecht Ruprecht steht zum Schlag bereit.

Er straft die Bösen, nicht die Guten,

darum muß ich mich nun auch sputen,

ein bessrer Mensch zu werden bald.

Sonst macht man mich wahrscheinlich kalt.

 

Nach dieser ganzen Blödelei

wünsch ich dir jetzt das Fest herbei,

im Kreise deiner ganzen Lieben

soll dein Humor dir nie versiegen.

Grüß sie von mir, dem Unbekannten,

dem einfach so dahergerannten.

 

Sylvester bin ich nicht bei dir,

ein gutes Jahr, das wünsch ich dir,

und wenn du trinkst, dann denke dir,

gedanklich bin ich doch bei dir.

 

Zum Jahreswechsel gieße Blei

und wünsch dir alles Glück herbei.

Ich mag dich sehr, sonst hätt ich nicht

geschrieben hier dieses Gedicht.

 

WS

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Für Edmund / Badminton

 

 

Irgendwann in dieser Zeit

bist zum Feiern du bereit.

Doch ich habe wieder mal

ganz vergessen deine Zahl,

weiß nicht den Geburtstags-Tag,

wann zu gratulier`n ich hab.

 

Liegt es etwa an dem Alter,

bin ja nicht ein junger Falter,

liegt es an der kalten Zeit,

dass das Gehirn nicht mehr bereit,

jederzeit korrekt zu denken?

Brauch ja garnichts dir zu schenken,

einzig einen lieben Gruß.

Unter Freunden grad ein Muß.

 

Wünsche dir von ganzem Herzen

immerzu nur frohen Mut,

immer Worte, um zu scherzen,

stille stehn ist niemals gut.

 

Denkst du noch an unsre Zeit:

Donnerstags war`n wir bereit

zielsicher den Schläger schwingen,

Ball in Gegners Feld zu bringen,

Schleifchen und Pokal erringen

und dann wilde Lieder singen.

 

Hoffen wir, dass es doch bleibt

weiter so noch lange Zeit.

Dass uns die Gesundheit schützt

und der Frühling uns bald nützt.

 

 WS

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Der Affenbaum

(zum Vierzigsten)

 

 

Kerstin sitzt, man glaubt es kaum,

nicht mehr auf dem Affenbaum.

Wir haben sie vor vierzig Jahren

gelockt mit süßlichen Bananen.

 

Sie kam hier an mit schwarzen Haaren

die Nase mitten im Gesicht.

Am Rücken, Bauch war`n keine Haare-

drum ist sie eine Äffin nicht.

 

Und doch- sie hatte schon Probleme,

die Worte waren urwaldlich.

Doch dann dank ihrer Schröder-Gene

verloren die Symptome sich.

 

Sie hatte schon in jungen Jahren

mit ihrem Bruder manchmal Stress.

Sie zog ihm oftmals an den Haaren

und lachte dazu dann noch kess.

 

Es kam die Kindergartenzeit,

der Schulbeginn war auch nicht weit,

Teenager war sie auch ganz gern,

weil dann die Liebe nicht mehr fern.

 

Vom Urwaldkind –man muß es wissen-

entwickelte sie sich beflissen

zum Sprachgenie. Jedoch zu Haus

sah oft es urwaldähnlich aus.

 

Natürlich hat sie gute Seiten:

Konnte sich mit Jochen streiten,

gab ihm Contra, dass es krachte

und doch- die große Liebe machte

aus beiden dann  ein glücklich Paar.

        

Und daß es klappte, sieht man ja-

dreimal war jetzt der Storch schon da.

Wenn das so weitergeht, na ja-

werd ich halt wieder Opapa.

 

Wenn ich zurückdenk vierzig Jahr

dann glaub ich, das ist doch nicht wahr.

Grad sah ich sie noch auf dem Baum, jetzt

ist sie die schönste aller Frau`n.

 

Familie hat sie voll im Griff

und Widerspruch duldet sie nicht.

Un doch-du büst un blivst min Deern,

de Ool hett di to`m freeten girn.

 

Ik wunsch di jümmers goode Stünn,

Gesundheit, Geld und veele Frünn,

ok, dat di nienich wat passeert,

du büst un blivst min leevet Deert.

 

Un wenn du Lust hest wat to koken,

gif mi wat af vunn diene Zoppen.

 

Du büst un blivst min leevet Hasel.

Doch nu is Sluss met dit Gefasel,

ik gef die noch ee`n dicken Kuss

und nu is wirklich endlich Schluß.

 

 WS

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Kerstin zu Weihnachten 1964

 

 

 Du schaust mit staunendem Gesicht

das warme, helle Kerzenlicht.

So manches Wort kannst du schon sagen,

und weist genau, was alles ist.

Du wirst noch oft die Mama plagen

bis du ein großes Mädchen bist.

 

Du kennst die Hand, das Bein, den Arm,

das Ohr, die Nase und den Bauch,

wo Kekse stehn, das weist du auch.

 

Der liebe, gute Weihnachtsmann,

der so viel Sachen schleppen kann,

der bringt dir auch in dieser Nacht

so manches, was dir Freude macht.

 

Jetzt kannst du schon recht flink hinlaufen,

brauchst nicht mehr rückwärts hinzu krauchen,

sprichst manches Wort schon richtig aus,

fährst gern auch mit dem Auto aus.

Nach Opa M. und Opa W.--

so viele Opas gibts, oh je.

 

Im nächsten Jahr, du wirst es sehn,

ist Weihnachten noch mal so schön.

Dann kannst du auch schon Lieder singen,

dem Papa die Pantoffel bringen.

Und sagst ihm dann auch klipp und klar:

Ich will von euch im nächsten Jahr

ein Brüderchen, ein Kleines.

Das wäre doch was Feines.

Drum schreib schon jetzt an Neckermann,

damit es bringt der Weihnachtsmann.

WS

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Kerstins 50.

Kerstin, hab dich ja so lieb,

ist doch schön, dass es dich gibt.

Blick voraus, doch auch zurück,

meistens hattest du viel Glück.

 

Hast drei Kinder, einen Mann,

der dich glücklich machen kann.

Viele Freunde noch dazu,

hattest oftmals keine Ruh,

alles hast du gut gemeistert,

Scherben manchmal auch gekleistert.

 

Fünfzig war `ne lange Zeit,

für die Zukunft sei bereit

weiter Bestes nur zu geben.

Dann lebst du ein gutes Leben.

 

Alle Gäste, und auch ich

haben einen Wunsch für dich:

Bleibe fit und ganz gesund,

habe auch Erinnerung

mal an die, die nicht hier ist:

Du wärst nicht die, die du jetzt bist.

 

Habe im Archiv gekramt

und darin gefunden,

alte Worte, eingerahmt,

sind noch nicht verschwunden.

Gelten heute noch wie vor,

les sie gern dir wieder vor:

 

Kerstin sitzt, man glaubt es kaum,

nicht mehr auf dem Affenbaum....................!!!!

 

WS

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Hölzerne

Zehn Jahre und mehr....

welch lange Zeit,

da hat manch einer schon dreimal gefreit!

Doch Kerstin und Jochen

die waren sich treu,

und wir wünschen und hoffen,

daß es immer so sei.

 

Der Kuckuck,der weiß es

und diese Zwei,

warum sie zusamm`sind.

Uns ist`s einerlei.

Auch was sie so treiben

geht uns garnichts an.

Hauptsache es wird dann

ein klein-Feldermann -

oder `ne Männin,

könnt ich fast denken,

würde die Kerstin dem Jochen dann schenken.

 

Doch wie dem auch sei,

ich weiß es genau,

der Jochen wirds packen,

das Kind und die Frau.

 

Doch wehe, er läßt sich zuschulden was kommen,

dann bin ich ihm gar nicht mehr freundlich gesonnen.

Dann werd ich ihn beißen, kratzen und treten,

und ihn dann mit Händen und Füßen verkneten.

Und mag er sich jetzt noch nicht anders besinnen,

so schnürt er sein Päckchen

und zieht dann von hinnen.

 

Doch was ich hier sagte,

das wird niemals sein.

Er wird nicht betrügen,

er ist nicht gemein,

er wird niemals lügen,

läßt sie nicht allein.

 

Doch wenn es mal kracht

und die Fetzen dann fliegen,

dann kann es nur

an den Weibern doch liegen.

Die sind es, die keifen,

die sind es, die schrein,

die stellen dem Mann doch so manchmal ein Bein.

 

Zum Beispiel, wenn er seine Freundin besuchte,

und heimkommt,und findet kein Essen,

und fluchte,

dann haut sie ihm eins mit dem Nudelholz rein,

und nennt ihn ganz grob eine Wildsau und Schwein.

 

Oder wenn er ganz züchtig `ne Bar observierte,

dann ist sie verärgert und fängt an zu schrein:

Ich pack meine Sachen,geh zur Mutter daheim.

 

Hierfür sollten Frau`n doch Verständnis wohl zeigen,

dann bleibt die Ehe ein fröhlicher Reigen.

Ist immer lustig und abwechslungsreich,

setzt Kräfte frei und fesselt zugleich.

Kurzum, der Rat kommt aus Erfahrung:

Ihr seht`s an mir, kein graues Haar und

jedwede Frau, die fliegt auf mich.

Sie raufen sich, und küssen mich.

Das bleibt auch so, in jedem Alter-

ich bin halt ein besondrer Falter.

 

Und noch ein Rat, das merk dir, Jochen:

Sollt Kerstin dir zu heiß mal kochen,

dann nimm den Topf oder die Pfanne,

zuweilen auch die Kaffeekanne,

mach Scherben draus und machs entzwei,

fürcht dich vor keiner Keilerei,

steck sie in einen Lumpensack,

schnür zu und trag sie huckepack.

Lauf kilometerweit und dann...

zeig ihrs, daß du doch bist der Mann.

 

Und wenn ihr euch dann lieb vertragen,

die Wut schlägt nicht mehr auf den Magen,

dann geht ihr erstens einen Saufen.

Und zweitens neuen Hausstand kaufen.

 

So sorgt ein kleiner Ehekrach

dafür,daß Scherben Umsatz macht.

Der Hausstand wird auch ständig neu,

auf daß sich dann der Händler freu.

 

 

WS

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Knud

Heute wirst du fünfzig Jahre

Die Hundert sind noch längst nicht nahe.

Im Grunde bist du von Natur

ein voll erwachs`ner Junge nur.

 

 Das wird sich ändern über Nacht,

weil dann in dir der Mann erwacht.

Auch wenn der Schädel schon ist kahl,

ab morgen bist du erste Wahl.

 

Die nächsten fünfzig werden stressig,

die Frauen stehen Schlange massig,

bis siebensechzig wirst du schaffen,

bei Beidem aber nicht erschlaffen.

 

 Nimm diese kurzen Zeilen hin

auch wenn ich jetzt nicht bei dir bin.

Bin auf dem Weg jetzt in ein Land,

wo Wohlstand noch nicht Einzug fand.

 

Doch irgendwann komm ich zurück

und wünsch dir dann persönlich Glück.

Bis dahin mach es weiter gut,

wünsch alles Gute dir –dem Knud.

 

WS

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Maria die Erste

Kürzlich kamst du aus der Spur-

Maria, Mensch, was machst du nur.

Du hast uns wirklich sehr erschreckt

mit einer Krankheit, die versteckt

in dir jetzt ausgebrochen ist.

 

Du lebst in einer schweren Zeit,

doch Freunde hast du, die bereit

sind, neben dir zu stehn.

Glaub mir, es wird auch wieder schön.

 

Der Frühling kommt, um zu genießen.

Es gibt so Vieles zu Begießen.

Und wenn die Blumen leuchtend blühn,

dann ist die Welt auch wieder schön.

 

Kopf hoch, das wird man oft dir sagen,

auf keinen Fall darfst du verzagen.

Du schaffst das schon -weiß ich genau.

Du bist doch eine starke Frau.

 

 Du musst jetzt an die Zukunft denken,

nicht alles solltest du verschenken.

Ich wünsch Dir Kraft, die gibt dir Halt,

mit der Familie wirst du alt.

 

Ist jetzt das Leben schwer und trist,

das geht vorbei, denn ja, du bist

doch eine liebenswerte Frau.

Zur Zeit ist dir der Himmel grau,

doch bald wird er auch wieder blau.

 

Sag uns, wenn du denn Hilfe brauchst,

damit du auf dem Bauch nicht krauchst.

Wir werden dir zur Seite stehn.

Das Leben wird für dich noch schön!

 

WS

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Lara zum 25.

Habe lange nachgedacht,

und dann dies dir mitgebracht:

Eine Flasche Schampus,

zu trinken auf dem Campus.

Schokoladenstücke

baun`n dir eine Brücke

hinüber zu dem Master:

Du fällst nicht durch das Raster!

 

Du bist, das weiß ich ganz genau

bald eine Top-Karrierefrau.

Ich hab es damals schon gewusst

als du in dem Geschenke-Wust

den Überblick nicht hast verloren.

Du bist zur Künstlerin geboren.

 

 

Zu Deinem 25. Geburtstag

 

Von Deinem Opa Werner

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Aus der Ferne

Ich liebe dich, sagt ich grad eben,

zu meiner Frau nach Bremen,

weil ich allein in Österreich bin.

Man sollte sich was schämen.

 

Da hörte ich in Bayern 3

-ich fuhr mit hundert Sachen-

Die Sendung "Hörer sind dabei"

man könnt Gedichte machen.

 

Flugs hielt ich an und dachte mir,

im Rundfunk selbst sich hören

ist nicht verkehrt. Drum schreib ich hier.

So kann man Lust zerstören.

 

Denn das Problem kam jetzt, oh mei,

zu finden auf die Schnelle

bei Kössen hier in Österreich,

gleich eine Fernsprechzelle.

 

Dann hatt ich sie, dreiviertel zwölf

-so hab ich nie gehetzt-

ich wählte nullsechzig null acht

und weiter mit Bedacht

neun fünf achtzehn eins zwölf.

Nur- leider war besetzt.

 

Die letzten Zeilen, ist ja klar,

die waren nicht geplant.

Und wenn man fast ein Dichter war

im Radio obendrein,

schreibt man den Rest in Ebbs dazu.

Und fährt zur Frau daheim.

 

Und sagt ihr dann "ich liebe dich",

wollt Liabsgedichte schreiben.

Vielleicht hättst du`s im Rundfunk g`hört.

Jetzt laß ich`s lieber bleiben.

WS

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Gedicht zum 60.

 

Ich bin noch neu in eurer Runde,

doch bringe ich jetzt neue Kunde:

Es ist nicht Jedem schon bekannt,

der Manfred war als Kind verkannt.              

 

Als Neuling auf der Welt hat er

Für Köm und Bier noch kein Gespür.

Nur Milch hat es ihm angetan.

Drum ist er jetzt ein staatscher Mann

Wie jeder es hier sehen kann.

 

Doch irgendwann, man sagt es mir,

kam endlich doch er an das Bier.

Auch andre, und harte Sachen,

die bringen ihn nur leicht zum Lachen.

 

Ich will jetzt nicht von Schnaps mehr reden-

Es gibt auch Anderes im Leben

was Mani so bewältigt hat.

Wer das nicht weiss, der ist gleich platt.

 

Ich musste selbst mich schlau erst machen,

kannte nicht pikannte Sachen,

doch Rita, seine liebe Frau,

machte mich dann richtig schlau.

 

W.S.

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Maria

Soll ich jetzt weinen oder lachen,

nochmal verrückte Dinge machen,

soll ich allein sein oder nicht,

ich schreib dir schnell mal ein Gedicht.

 

Wir trafen uns vor sechzehn Jahren,

wir lagen uns oft in den Haaren,

wir liebten uns, wir scherzten auch,

wie es bei Zweisamkeit der Brauch.

 

Ich weiß, ich habe dich gekränkt.

Doch mir wird auch kaum was geschenkt,

ich fühle mich bestimmt nicht wohl.

Was meinst du, wovon kommt das wohl?

 

Ich mag dich noch, bin dir nicht böse,

ich weiß nicht, was du von mir denkst.

Ich seh noch deine Tränen fließen,

merk spät, daß du mir Liebe schenkst.

 

Ach bitte, laß doch jetzt das Weinen,

komm lieber her und sprich mit mir.

Hab grad entdeckt den Sack mit kleinen

Figürchen. Die sind doch von dir?

 

Ich war oft blind für deine Gesten....

Warum, das weiß ich heut noch nicht.

Ich bin nicht einer von den Besten,

wer bin ich denn, aus deiner Sicht?

 

Egal, was du jetzt denken magst,

ich wünsch dir einen guten Tag.

Ein frohes Fest, `nen guten Rutsch,

vielleicht gehst du ja auf den Swutsch?

Wer weiß, was uns das „Neue“ bringt,

bin nicht zufrieden unbedingt. 

 

Wir haben jetzt Zweitausendvier,

ich hörte leider nichts von dir.

Drum Seite zwei von dem Gedicht-

Hast du ein Lächeln im Gesicht?

 

Ich wünsche dir ein gutes Jahr,

vielleicht wird ja mal das dann wahr

was du mir angeboten hast.

Du ständest mal vor unsrer Tür,

du gingest gern im Wald mit mir.

 

Ruf doch mal an, ich würd mich freun,

wenn du mich nicht mehr magst, lass`s sein.

Ich habe sehr viel nachgedacht,

Erkenntnis hats mir schon gebracht.

 

Ich sags, ich komme nicht umhin,

du kommst mir doch nicht aus dem Sinn.

Ich weiß nicht, ob`s dir auch so geht,

und dir der Sinn nach mir dann steht.

Du hast es jedenfalls gesagt

beim letztenmal-Telefonat.

 

Ich hab zwei Fraun,

die hab ich gerne.

Doch ist die Eine mir so ferne.

Du bist mir nah, wohnst nicht soweit,

wärst du für mich nochmal bereit?

Ich weiß nicht, wo der Kopf mir steht-

Vielleicht ist alles schon zu spät?

 

Ich glaube fast, es ist dein Wille,

die Stubenuhr steht manchmal stille.

Hast du etwa magische Kräfte ?

Dann mach daraus doch nur das Beste.

 

Das Eine will ich sagen noch:

Ich möcht dir helfen immer noch,

ruf an, wenn dir jetzt danach ist,

komm her, wo du willkommen bist.

Doch warte damit nicht zulang,

sonst gibt es keinen Neuanfang.

 

WS

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Für einen Eisenbahner

Mit der schwäbschen Eisenbahn

kann man nicht nach Dollberg fahrn.

Doch von Bremen-Sebaldsbrück

kommt man schnell nach hier zurück.

 

Auch im Peiner Eisenwerk

fuhr der Hein mit einer Zwerg-

Eisenbahn die Gleise platt.

Bis die Rente ihn dann hat.

 

Jetzt-doch das schon viele Jahre-

handelt er zur Weihnachtszeit

mit grüner, spitzer Tannenware.

Zum Kauf bei ihm sind wir bereit.

 

Zuvor Tenor, jetzt tiefer Bass,

dazu geleert so manches Fass,

seht ihn euch an,den staatschen Mann,

nichts aus der Bahn ihn werfen kann.

 

Wenn Hein mit seiner lieben Frau

mal wieder auf der Reise ist,

dann fahren sie nach Büsum, List,

weils da ja auch am Schönsten ist.

 

Das Fliegen hat er nie geliebt,

weils oben keine Schienen gibt.

Der Flieger hätt` Probleme dann,

da er nicht recht abheben kann.

 

Hein werkelt gern, fertigt Figuren,

und bessert seine Rente auf.

Deshalb sind Beide heut gut drauf.

 

Für Werder-Bremen gibt er alles.

Sogar im Falle eines Falles

dass Werder absteigt aus der Liga,

hisst er die Flagge immer wieda.

 

Hochzeit halten viele Leute,

Diamantne wenig heute.

Ihr habt es bis heut geschafft,

lasst Korken knallen, daß es kracht.

Alles, was man wünschen mag,

weiter, über diesen Tag,

alles Gute, weiterhin.

Weiter hab ich nichts im Sinn.

 

WS

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​Maschseefest   NDR

 

Hier steh ich nun in voller Größe    

und hab das Micro in der Hand.

Doch geb ich mir jetzt keine Blöße.

Vielleicht bin ich ja Wem bekannt.

 

Wenn ich so in die Runde schau,

seh ich so manchen Mann und Frau

mit ganz bestimmter Absicht hier.

Auch ich hab jemand im Visier.

 

Es gibt hier große, dicke, schlanke,

auch graziöse, kleine, ranke,

und Männer mit polierter Platte.......

doch das ist absolut kein Manko,

da hat man Garantie und blanco

der hat Potenz. Und nicht von Pappe.

 

Jetzt laß ich doch die Katze raus.

Bin ausgebüxt heut von zu Haus.

Kein Mensch weiß, wo ich abgeblieben....

Zu Haus sein muß ich erst um sieben.

 

Und diese Zeit, die will ich nutzen,

möcht Dich, und Dich, und Dich verputzen.

Was hab ich denn sonst noch vom Leben:

Zu Haus muß ich den Garten pflegen,

die Katze bürsten, Essen kochen,

kurzum, den ganzen Tag malochen.

 

Ich bin ein armer, kleiner Mann.

Was red ich denn. Man sieht mirs an.

Doch möcht ich bitten, NDR,

bringt mich nicht in den Fernseher.

Dann kann ich mit dem Leben schließen.

Die Blumen müßt dann ihr begießen.

Ich würd sie dann von unten sehn.

Findet ihr das etwa schön?

 

Heut fühl ich mich so frank und frei,

ich bin mit Absicht gern dabei.

Vielleicht kann ich es mit belauschen,

wenn erste Paare Küsse tauschen.

Denn das ist ja des Lebens Zweck:

Nicht Borstenvieh und Schweinespeck.

 

Der Mensch, der soll nicht einsam sein.

Das hab ich irgenwo gelesen.

Wie schön ists doch beim Glase Wein.

Wir wolln noch lange nicht verwesen.

 

Ab heute geht es wieder los.

Heut ziehn wir hier das große Los.

Denn niemand bleibt alleine hier.

Der NDR, der sorgt dafür.

 

Auf dieser Riesen-Single-Fete,

da trifft der Hans sich mit der Grete,

und Kunigunde, wunderbar,

trifft ihren Typ fürs Leben gar.

 

Die Männer hier, mit langer Nase,

die bringen Frauen zur Exstase.

Drum fackelt nicht und seid nicht bange,

greift zu, denn diese Exemplare

sind Ruck-Zuck bald schon Mangelware.

 

Von diesen tollen Attributen

kann ich für mich garnichts verbuchen.

Ich habe keine hohe Stirn,

auch keine riesengroße Nase,

ich trage keinen feinen Zwirn,

bring keine Frau so zur Exstase.

 

Mein Body ist zwar musculöse,

doch nicht grad von besondrer Größe.

Auch bin ich, was das Hirn betrifft,

nicht grad so ein besondres Licht.

 

Wie also fange ich es an

daß eine Frau mich mögen kann?

 

Vielleicht putz ich ihr ihre Schuh,

und komme so zu einem Du?!

Oder wag ich einen Tanz?

Kann sein, sie tritt mir auf den Schlips.

 

Jetzt hab ichs. Ich besorg mir eine,

die laufen kann wie sonst wohl keine.

Denn gut zu Fuß ist mein Metier.

Das tu ich schon seit eh und jeh.

 

Ich sagte es ja schon vorher:

Ich habe eine im Visier.

Ne kleine, schlanke, graziöse,

sie hat ne wunderbare..... Figur.

 

Gleich, liebe Leute, gleich ist Schluß.

Unmöglich hab ich mich benommen.

Ich weiß, ich krieg hier keinen Kuß.

Die Felle sind mir weggeschwommen.

 

Hier mögen Viele glücklich sein.

Doch dazu fällt mir noch was ein:

Etwas, das nachdenklich mich stimmt,

mir manchmal fast den Glauben nimmt:

 

Bei aller Freude, die ihr habt,

habt ihr auch schon daran gedacht,

was euer Nachbar jetzt wohl macht,

dem grad die Flut sein Liebstes nimmt,

sein Haus und Hof, vielleicht sein Kind ?

 

Die Oderdeiche sind gerissen,

wie alle aus dem Fernsehn wissen.

Die große Flut bringt Vielen Leid,

und das in dieser Ferienzeit.

 

Wenn andre reisen, Geld ausgeben,

da kämpfen Menschen um ihr Leben.

Wir sind betroffen, werden still,

doch jeder, der hier helfen will,

dem sind die Hände nicht gebunden.

 

In diesen jetzt so schweren Stunden,

da kann doch jeder leicht bekunden

daß er ein Herz für Andre hat.

 

Wir sind doch wirklich alle satt.

 

 

                            WS

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Hildesheim

Ob du es möchtest oder nicht,

ob du mich haßt oder auch nicht,

ob du gleich lachst oder auch nicht-

ich schreibe dir jetzt ein Gedicht.

 

Mit fast 3-mal zweiundzwanzig Jahren

Sind wir nach Hildesheim gefahren.

Der erste Hammer, wie du weißt,

ich baute in der Einfahrt Scheiß.

Wie kann man bloß so blöde sein,

und mit dem Rad ins Parkhaus rein.

 

Dann kam der Hammer Nummer zwei:

In Goschenstraße vierunddreißig,

da war ein böser Marder fleißig.

Er nagte Kabel mir entzwei.

Ich rief dann dreimal zweiundzwanzig,-

ADAC kam bald vorbei.

 

Die Nacht davor, da war ich fleißig,

ich bin schon mehr als zweimal dreißig.

Wie sagtest du:? Laß ihn doch drin!

Ich gab dir dann das Letzte hin.

 

Erinnerst du dich an die Böhme?

Es war da doch viel Wasser drin.

Ich höre heut noch dein Gestöhne- (blödes Wort, reimt sich aber sonst nicht)

Doch ich war auch ganz her- und hin.

 

Ich will nicht dumme Sprüche machen

Das Schöne an dir ist dein Lachen.

Die Kunst, mit der du Worte findest

und so die Menschen an dich bindest.

 

Ich wünsche dir zu deinem Feste,

natürlich nur das Allerbeste.

Grüß deine Leute, deine Gäste,

denk auch an mich beim Alkohol

und fühl auch ohne mich dich wohl.

WS

In düss Spalt stoht Riemels uppe Platt

De Kau un de Oss

 

Hest du dat hüt ok all hört,

dat de Oss de Kau verföhrt?

Stün`n de Beiden up de Wisch,

seggt de Oss, ik leve disch.

 

Ik will di dat Kalven lieern,

schast di nich bi mi beschweern.

Brukst den Buern keen Melk mehr geven,

ik sorg för di dat ganze Leven.

Un dat Kalv, dat ik di mook,

dat maakt Freid di, un mi ok.

 

Man, seggt to den Oss de Kauh,

büst jo mall, nu hör mi tau:

Büst jo gor keen rechten Kirl,

fehlt di wat an dien Geschirr.

 

Kannst dat gornich lege driven,

mehr mog ik di nich beschrieven.

Dögst jo nichmol in de Wost,

hest jo ok nix up de Bost.

Ossi, lat dat Frieen ut,

Schwanz alleen, dat geiht nich gut.

 

 

WS

Gröhnkohl

Dat is bi us as jedet Johr,
de schöne Gröönkohltiet is dor,
ik heff mi all siet Dogen freiht,
dat dat nu Gröönkohl geeven deiht.

Gröönkohl is mien Lievgericht,
wat Beters gifft dat doch wull nich!
Mien Fru, de weer all fix bie'n Koken,
un ik dach an de schönen Soken!

Swiensback, Wuss, Kantüfffeln "sööt",
so kümmst du weller op de Fööt!
Un achteran een lütten Köm,
ik meen, dat is ganz "angenöhm"!

Dokters Rat harr ik vergeeten ,
hüüt wüllt wi ölle Gröönkohl eeten,
schiet doch an de Kalorien,
wat mutt, dat mutt, hüüt mütt dat ween!

Vun Anfang an weer mi dat klor,
so is dat aver jedet Johr,
De Gröönkohl is dat Leegste nich ,
de Swiensback haut di op't Gewicht!

Un achteran lickst di üm't Muul,
liggst op'n Sofa un büst fuul,
denn dröm ik mit en slecht Geweten
vun Swiensback un vun Gröönkohleten
un denk bi mi, dat is doch klor:
"Ik frei mi all op nickstet Johr!"

 

                                                   Unbekannter Autor

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Familjenplonung

 

 

Düsset Build vör ehren Huse

Wist us de Familje Kruse.

Mang een denkt nu wohl beklommen

Woans künnt dat sowiet kummen?

 

Dethalv frög ik nu genau

Mol Herrn Kruses Ehefrau:

Seggt se mol- met sößtein Kinnern,

könnt se dat denn nich verhinnern?

 

De Frau Kruse denn doch stockt:

West se denn , dat Fleesch, dat lockt.

Eenktlich hebbt wi jo veel Ohnung,

ok vun de Familjenplonung.

Und wi weern jo ok nich dumm,

nehmt een Schaum-Ovoluum;

 

Doch dat helpt us nur in Grenzen,

un ik mut  ok noch ergänzen:

Vum Geschmack, dat fände ik,

wärn de Dinger fürchterlik.

 

 

Unbekannter Autor

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Noch ein Klassentreffen

 

 

Ick bün keen Buer, bün keen Poet,

snack Platt nich vun de Wiege weg.

Ick heff, dat künnt ji mi wohl glöven,

nix wunnerhaftes in min Bregen,

doch ik versöck, ju to verklarn,

wat so passert is in de Jahren.

 

De meist, de hier versamelt sünd,

kee`m  soßund-dartig an als Kind.

Wat sä ick, Kind, een Baby weerst,

ganz lütt, un schreen, dat kunnst toerst.

 

Und als dann dree wärst oder viere,

dor güng denn dat Schlamassel los.

Hest keene ruige Kindheit miere,

dien Moder träckt alleen di groß.

 

Eeen Vadder most no Poln marscheern,

de anner geiht no Frankreich henn.

Keen een de makt dat wirklich girn,

mang een kümmt nich torüch sodenn.

 

Dann güng de Schooltid för us an,

so twee- oder ok dreeunvarstig,

un keen de harr woll Spaß doran,

up Schiefer schriefen, dat weer garstig,

dat güng di meist dör Mark un Been,

un utsehn deiht dat ok nich schön.

 

De School, dat wär so een Klabim,

in Holtenbänken seet wi in.

Un keem de Lehrer in de Dör,

denn sprun`g wi up, un een Malheur

gev dat, wenn nich im Chor

den Morgengruß he het im Ohr.

 

Welk een kennt noch de Lehrergäng,

den Lange, Hägermann und Nerong,

den Heinkenslot un Ehlerdäng,

und Balke met sin Vagelsong?

 

Se hefft so allerhand us lehrt,

wat man doch ganz god bruken kann.

To Dage is de Welt verkehrt,

An Wänne is Graffitti an.

Wat meenst, wat us wohl wär passeert:

Wi  köönt nicht sitten up us Steert.

 

Disse Lehrer sünd nich meer,

se legt all lang ünner de Eer.

Un ok vun us, wat dat bedrifft,

ist mannigeen, den`t  nich mehr gift.

 

Wat weern dat doch vör leege Tieden,

geef keen Papier, kaum  wat to bieten,

un keem de grode Pott dann an

met Keks- oder met Arfgenzoppen,

denn harr`n wi rechte Smach daran

gev keen, de seggt, schiet up de Zoppen.

 

Denn keem de Wirtschaftswunnertied,

doch de leggt ok all wedder wiet.

De Eene hirot un het Kinner,

De annere is Lottowinner.

Mang een, de baut een Hus ut Steen,

un annere de blivt alleen.

 

Vor fiftig Johrn wärn wi dabei,

als Konfirmand bi Pastor Nay.

Jedeen vun us gifft he den Segen,

wünscht Glück us för dat fudder Leben.

 

Nu sünd wi wedder hier tohoop,

mang een de het een kahlen Kopp.

Fors kennst nich jeden up de Stä,

möst frogen, büst du de un de?

Und hest du dat denn utklabüstert,

denn lachst di dood und denkst torüch,

as du met junge Oogen lüsterst

und junge Leev gung inne Brüch.

 

Wat schall ik nu noch lange reden,

ok annere de wulln mal ran.

Ik kenn nich jur internes Leven,

heff nur mal hört wat dann un wann.

 

Ick hoop, ji hefft mi all verstohn,

wat ik ju hier verklüstert hem.

in hochdütsch wär dat woll nich gohn

kümmst met de Wöer so recht nich hen.

 

Und weil ik nu ok dostig bün,

vun düsset garstig lange Reden

nehm ik nen Schluck un sett mi dool

und holt min Gosch. Ji könnt mi mol.

 

WS

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Klassentreffen 23.05.96

 

Lewe Lüd, wat is dat scheun,

dat wi us doch mol wedderseun.

Meist vertig Johr un fiv ist her,

dat wi in use Penne weern.

 

West  noch, bi Hägermann un Co,

bi Lange met sin hölten Been,

se deelt us Arfgenzoppen to,

un us hets schmeckt, wat wer dat scheun.

 

Meng eener is schon lang nich mehr,

legt inne Kist ünner de Eer.

Man schön, dat us dat noch nich dropen,

wi könt nu meist up hunnert hopen.

 

Nich, dat ji denkt, ik bün een Dichter,

ol anners fallt mi bannig lichter,

doch ik versök mi to erinnern

wi dat so weer bi us als Kinner.

 

As ik all segg: Bi Opa Lange

dor harrn wi alle masse Bange

wenn he so op un dol marscheert

un met sin Stock, dat olle Deert

us op de Fingers kloppen deit.

Dat wer denn nich de rechte Freid.

 

Un wenn wi in de Banken hockt,

bi Kölle met de Mütz op Kopp,

in de Baracken, de so lütt,

dat, wenn wi mol no buten mütt

de ganze Rieg met upstohn mutt.

Doher dat Wört: Wat Mut, dat mutt.

 

Dennso ist dat doch hüte beter,

us Stuv de sünd en beten gröter,

meist so, dat wi drin danzen künn

us Enkel sik versteken künnt.

                                                          

Wat fröger noch so allens weer,

mangmol wer dat schon Malheur.

Wenn use lange Hägermann

up sine Pads dör ankümmt, dann

hefft wi us gerne man verkrupen,

bet in dat deffste Lock hendol.

Schandtaten sehgt he allemol.

 

Un wenn dor wedder mol wat weer

denn seggt he forts “wer wor dorbi?

De Helmdach, jo, dat dacht ik mi!“

 

 Un kennt ji noch den langen Rasche,

den met de Hüttenstroten-Masche?

Un Erling-Bernd, den met den Kuffer,

den hebt wi jümmers argert, buffert,

un Webers Willi, wär de smol,

hüt let he anners, kiek doch mol,

wat de förn statschen Buk  hett nu,

dat kümmt vont Beer un Freeten so.

 

Wen hebb ik denn noch antoklein,

ik will mol in de Runde sein.

De Fronsminschen allemol

de hebb ik nich up min Pedol.

Dor har ik nix nich met todohn.

Ik bün wit lopen vör de Wibers,

doch hüt ist annners, ober liders

gunkt Leben zwischenzeitlich wieter.

Un wer zu spät kummt, straft dat Leben.

Seggt Gorbatschow. So is dat eben.

 

Ik hebb mi von Een seggen loten,

dat hier noch veelmehr Jungens sünd

de ik vun fröger her noch kenn.

Doch wenn mi seggst, dat dor is Hein, dat Max,

ik kenn se nich, so met de Glatz.

Ok met de Barts so int Gesicht,

dat gifft bi Heinkenschlot ni nich.

                                                          

De har us Düvels noch wat leert,

dor wör de Welt noch nich verkehrt.

Denn segg mi dochmol, wer büst du?

Ik bün de Lütje met de Schouh,

ik bün de Ela, west noch gau,

de de Peseten hebben wull.

Worüm, dat wees ik nu nich mehr,

dat is ok schon so lange her.

 

Wen hebbt wi denn noch in de Rieg?

Den Ewald Huth, de wör gewieft,

de hett dor ok wat met an dreiht

dat Vulkan nu den Bach dolgeiht.

Un Meyer-Wulf, de Butenbremer,

kunn teeken, wie sunst woll keen eener.

He wohnt in Mannheim-Vogelstang.

Het dor sin Fru, sin lütt klien Hus,

is dor meist schon een Leben lang,

doch kümmt he ok noch geern to u

 

So schall dat blieven, lebe Frünn-

weest noch, as wi met Fahrrad sünd

de Eifel un de Mosel dol.

Bi Herrenalb, dor wör dat heet

de Sünn, de schen us up dat Fell.

Un wi hebbt Bottermelk dann drunken...

De nächste Dag, de weer denn leeg,

Keen, de us up den Sattel kreeg.

 

Doch ok dat hebbt wi öberstohn,

de Riese kunn dann wietergohn.

Un as de Ferien denn to Enn,

wi harn nur 14 Dog to Hänn,

dor kääm wi met de Tied nich klor.

De Räders doht wie up den Train,

un wi stoht an de Stroot, alleen.

Doch in de allergrötste Not,

dor smeckt de Wost ok ohne Brot.

 

 Wie hebbt een Glück, een Auto steiht,

dat wör bi us ne grote Freid.

Een DKW, een ganz olln Schinken,

belohnt us för us langet Winken.

 

Man gau, dat Lewen is doch schön,

jümmers mut man no vörne sehn.

Bin wiß, wi ward us weddersehn,

im Johr tweedusend und noch zehn.

 

Wen hebbt wi denn noch sünsten hier?:

De Tebe is us noch bekannt.

He was de Primus in de Klass.

Dat kost em nu ne Runde Bier.

 

Un ganz dor achtern, in de Eck,

dor sitt noch eener, ok son Jäk.

Rolf Laudeley, dat is de Mann,

de gau telefonieren kann.

 

Noch een is hier in use Mitt,

met dem sünd wi noch lang nich quitt.

He gung nich met dem Rohrstock  rüm,

he brüllt ok wie een Stier nich rüm,

he segg us nix vun Engerlingen,

vun Schraubenalgen, Kinnerbringen,

he het vertellt us vun den Maand,

vun Sunn un Eer, he het us bahnt

de ersten Schritt inn Sport to dohn.

Een langet Leben sei sin Lohn.

 

Noch Mang een is hier unner us,

vun dem ik nich so recht gewußt

wat ik vun emm woll schrieven schall.

Ik bünn nu ok so langsom mall.

So veele Wöer, un ´dat noch Platt,

dat mokt mi langsam schach un matt.

                                                          

Denn een wi ik, in dütsch so schwach

-Grammatik wär noch nie min Fach-

Kann doch in Hochdütsch nix vertellen.

Met Platt kannst mankes Wort verstellen.

Un klei mi mol, kannst ok mol seggen,

bi keen een warst dorbi aneggen.

 

Drum mok ik Schluß, jetzt mok ik dicht,

dat is dat Enn vün de Geschicht.

Und wemm dat Platt nich ganz geheuer

-sprich, wer es nicht verstanden hat:

Was ich dem sag so unter Freunden:

Das steht auf einem andern Blatt.

WS

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De Obenbank

Kumm, sett di up de Obenbank,
kumm ganz dicht nah mi ran.
Dor buten hult de Storm so dull,
dat't einen grugen kann.

Lang' fix mal in dat Obenruhr,
lang' uns twei Appels rut.
Bratappel ätst du doch so giern,
sei seihn ok tau schön ut.

 

Un nu vertell wat, mien lütt Diern,
ick hür di so girn tau.
Ick knütt di ok'n Poor warme Strümp
för diene Winterschauh.

Dei brukst du, wenn du Släden führst.
Un denn sitt ick alleen.
Doch möcht ick girne henn un wenn
ut't Finster nah di seeihn.

 

Un wenn dat abends schummern ward,
denn kümmst du, mien lütt Diern,
noch fix up Omas Obenbank.
Bratappels magst du giern.

 

Un wenn du drömst, min leve Diern,

denn later in dien Bett,

denn dröm vun bunte Bratappels

un Een, de leev di hett.

Unbekannter Autor

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Bayern

Grüß Gott und Servus sag ich dir,

im Norden bin ich wieder hier.

Nicht schlecht, die Berge dort bei euch,

ich hab es gern, wenn ich mal keuch.

 

Und auf den Gipfeln kann man weilen,

bevor wir dann zum Tal hin eilen.

Und an der Isar, nicht zu glauben,

kann Steine man und Fleisch bestaunen.

Ich weiß genau, ich komm noch mal

zu euch in euer Lenggries-Tal.

 

Un nu will ik di mol vertellen,

wat wi in`n Norden hier so spellen.

Dat Gegendeel vun jue Bargen

is`t  wiede Land, üm nich to sagen

wenn Woter kümmt, denn supt wi af....

De blanke Hans bringt manch Eem d`Graff.

 

Weest, use Bargen sünd de Dieken...

wer nich will dieken, de mut wiken.

Dat weer son Schnack vun bannig fröger,

Drum ward de Diekens jümmers höger.

 

Bi us in`nt gröne Marschenland

dor gifft dat sunst noch allerhand

wat man beleven kunn bi Dag,

wennt wullt, ok mannichmol bi Nacht.

 

Hest du schon mol de Schepens sehn,

grot as son Hus, man nich ut Steen,

de föhrt so öbert grote Meer,-

mangmol dor gifft keen Wiederkehr.

Se leggt dann unnen an de Grund...

soon Schiet, dat wi nich an se kunnt.

 

 Un use Roland hier in Brem

het spitze Knee un is ut Steen.

Man seggt ut langst vergangne Tieden,

solang emm gifft, hebt wi hier Frieden.

 

Ünner den Dom, de grode Kerken,

dor is een Keller vull vun Lerken.

Doch god beholn sünd alle noch,

se legt jo ok in`nt blieern Lok.

 

Un noch wat möcht ik gau verklorn:

Dat Watt is wat för möe Föt,

wenn kilometer wiet in`n lööpst,

denn föhlst du die wie neetgeborn.

 

Dat hevt ji nich in`t Bayernland,

för sowat sünd nur wi bekannt.

Drüm sünd veel Bajuwaren hier,

bi us hebbt se ehr god Pläsier.

 

Wenn du dat Platt begrepen hest,

villicht to`n twetenmool woll leest,

denn  is din Breegen vun Natur

bereit för`t Friesen-Abitur.

 

Dös woar gsoagt oaf  Norddeutsch-Platt,

woàs Bremen so zu bieten hoat.

Zuam Schluß wünsch i di Lebensmuet,

woas du so denkst, dös is net guet.

 

 Du willst d`Früchten doch genießen...

bis jetzt hoast du es do bewiesen

döß di dös Schicksal net besiagt.

Denk o d`Fro, de di do liabt.

 

WS

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Oma Rippe

 

 

De Borgermester, de Pastor,

de Vehdokter, Posaunenchor,

de Nohbers, Kinners un Verwandten,

und mang veel annere Bekannten,

de Füerwehr met veel traro ----

ool sünd ton gratuleren dor.

 

Denn hüt, dat weet dat ganze Dörp,

bi Rippes dor ward neentig fiert.

De Hunnert sünd ok all in Sicht,

vergeet mi blot dat hengohn nich.

 

Doch hüt is hüt, nehmt een tor Bost,

ok wenn ne Kau di dat nu kost.

Ach jo, Koi hevt ji jo nich mehr,

dennso möt five Swin dorher.

 

Ik wünsch di allens Gode

un wieterhin kommode

Tid un keene Pien.

Nich nur in`n Stall schast hebben Swin.

 

                        WS

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Passt woll.

 

As et met de Lewte

nich mehr o gau klappte,

harr een Mann `ne Breefmark

uffs Kuvert uppappte.

 

To`n Breefkast he ènn hinnebracht,

darmit sin Hart bold wedder lacht.

In`nt Blatt stünd denn bold inne,

dat he `ne Frue woll finne,

un dat he is een stotschen Mann,

de Fruen glucklig moken kann.

 

Et komen Dage met Warten un Bangen,

Stunden vull Eensamkeet un Verlangen.

Un denn, nach mehr as eener Week,

een Waschkurv von Breefen he dann kreg.

 

De Eene, schrev se, weer eene Frue,

we old, dat weet se nich genue.

Doch könnt se, dat wär abgemacht,

good ween in`nt Bedde, dat es kracht.

 

Ne Annere schriev, se hätt veel Geld,

könnt riesen, koofen,wat ehr gefällt,

nur brukt se dorto eenen Mann

de se ok glucklig maken kann.

 

Ne Dritte protzt met ehre Pfunden,

hett boben un unnen pantastische Runden,

un koken dä se met Sohne un Schmand,

vun Männern versteiht se so allerhand.

 

So leest he nu Breefe Dag um Dag,

doch keen is dorbi, de he ok mag.

So geiht he denn in de Supermarktkette,

dor is `ne Verköpersch, un dat is `ne Nette,

„ach, leve Frue, hört ju mi tau,

vun mine Pien red ik nu gau.“

 

Se lüstert un se smacht em an,

denn he is doch een stotschen Mann.

Un plötzlich denkt he, un ok se,

se weern jo alle Beide free.

 

Un de Moral vun de Geschicht:

true süffisanten Breefen nich,

denn dat Gode leggt oft nah

för een tofreden Ehepaar.

 

 Verändert und ins Plattdeutsche

 

WS

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Tragischer Griechenland-Urlaub

 

In de Ruinenstäe Thebens

drifft he de Frue sines Lebens.

Un am Strand vun Katro-Zakos

Weer de Lev för se denn haltlos.

Un in`n Hain bi Salonikke

flögt he denn innt höchste Glücke.

 

Loter denn up Athos

Seggt he ohne Pathos:

Wibers sünd den Dod förn Manne,

ik fang nu dat Suupen anne.

 

Un he suff den Sekt vun Knossos,

soff dat Bier der Insel Rhodos,

un he soff Uso von Kreta,

un ersoff denn sülbens läter

noch in`n Hoben vun Athen-

Jo, so kunns mannigmolen gehn.

 

 

Unbekannter Autor

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Geburtstag in Thedinghausen

Schorse, mensch, ik segg di nau,

slacht mol eben gau nè Kau.

Denn wi wöt hier hüt wat fieern,

sömtig Johr könnt wi anplieern.

 

Jungdi, hest du di good holn,

leggt dat ok an dine Oll`n?

Mok wieder so de näxsten Johr,

mokt nix, wenn du hest griese Hoor.

 

Wenn du man noch good tuten kannst

Lat upspelln denn ton nächsten Danz.

 

Veele un gesunne Faaken In`n Stall wünscht di

 

Werner un Maria

WS

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Norddeutsche Heimat

 

 

Norddütsches Land-

min Heimatland.

Met Geest un Moor,

met Wald un Strand,

met Wischen un met Waterkant.

 

Nich jümmers möt dat Bargen ween,

ok moorig Grund is wunnerschön.

 

Nich wiet vun Brem, dat dat man weest,

legt Oldendorp hoch up de Geest.

Und drümherüm sünd mannig Böm,

dat wannern is dor wunnerschön.

 

Un nich wiet af ist`t Düvels Moor,

mang Sailor mookt sin Scheep dor klor.

Hüt scheeperns nich mehr Torf no Brem,

no See to sünds mol wedder ween.

 

Doch wer up Schausters Rappen geiht,

schön sutje dör de Wischen sleiht,

demm kumn de Bankens grode recht,

de dann un wann am Wege leggt.

 

Bi Holste, Axstedt, Gielermoor

het een Vereen bannig wat vor.

He hett, wie kunn dat anners ween,

een scheunet grieses Hus ut Steen.

 

Naturfründ sünd hier noh bi Steden,

se plant ok Böme an de Wegen.

De Bankens, vun de ik ji vertellt,

de hebbt se sülbens upgestellt.

 

Un wenn ji Lust hebbt mol to radeln

un hefft keent in de Tasch dorbi -

denn holt ji gau eent vun den Stadel

bien Bahnhoff Lübbstedt ganz nohbi.

 

Ik denk, nu weet ji meist Bescheed,

nu mokt jou moln poor moije Dage.

Besögt den Wold inn`t Winterkleed,

ganz herrlich is dat, ohne Frage.

 

Im Fröhling, Summer, Harbst - mokt Rast,

ji sünd stets girn gesehner Gast.

 

Hier kunnst de Seel mol baumeln laten,

wennst mogst, kunnst barft dör Bäche waten.

Ganz lik, alleen, met Fro, met Kinner -

Am End sünd alle nur Gewinner.

 

 

WS

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Skat

 

Ich spiele heut mit Meyer Skat,

so sagte ihr der Gatte,

obwohl er mit der Tänzerin

ein Rendevouschen hatte.

 

Nach Hause kam er früh um drei,

Er sagte, als sie grollte:

„Weil Meyer erst zuviel verlor

Und weiterspielen wollte“

 

„So, so, mit Meyer spieltest du?!“

Und als sie weiter schmollte,

gab er ihr gleich sein Ehrenwort

wie sie es haben wollte.

 

Was will ein armer Ehemann

In solchem Falle machen?

Gibt er es nicht, ist er erwischt,

und hat dann nichts zu lachen.

Das Kleine gab er insgeheim,

so fordert es der Friede,

fürs Große war er früh um drei

natürlich viel zu müde.

 

Da machte sie das Zimmer auf

Und drin saß sein Freund Meyer,

ihm war`s in dem Augenblick

als trüg er einen Schleier.

Sie sprach etwas vom Ehrenwort,

vom Lump, und nicht genieren,

„Ich bat Herrn Meyer her zu mir,

um dich zu überführen.“

 

„Na, du bist gut,“ begann er dann,

schon fühlte er sich freier,

„glaubst du, es gibt in dieser Stadt,

nur diesen einen Meyer?

Ja, diesen Mayer mein ich nicht!

Du solltest dich was schämen,

von deinem eignen Ehemann

das Schlimmste anzunehmen.“

 

Geknickt sah sie ihr Unrecht ein.

Es gab Versöhnungsfeier.

Oh, Ehemann, spielst du mal Skat,

spiel immer nur mit Mayer!!!!

unbekannter Autor

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Die Erde

 

 

As Gott de Eer het nee`t erschaffen,

do mokt he ok ton End de Affen.

Hoch tofreden, vuller Glück,

Set he sik in`n sin Stohl torüch.

 

“Ji Open” seggt he,”schallt alleen,

De Kron vun miner Schöpfung ween.”

 

Doch holt, wat mut he denn da sein,

veel slimme, sittliche Vergeihn.

De Open drebens krütz un quer

To dritt, to veert un oft noch mehr.

Se levten sik in allen Logen,

fiv, sessmol an mang heeten Dogen.

 

Do packte Gott de blanke Nied.

De hebbt veel Sposs, dat geiht to wiet.

Drum, ok um ehren Trieb to zähmen,

bölgt he se an: “Ji schult ju schämen.

Ji ward nu prüde un gehemmt,

eifersüchtig un verklemmt.“

 

Un so passerts, de Freuden schwanden,

ne neege Spezies weer entstanden.

So harre Gott noch na den Open,

to goder Leest den Minsch erschopen.

 

 

WS

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Bi Nacht

 

Et was för langer, langer Tid.

Ik weer noch nich so prall as hüet.

Een Jüngling noch, grood foftein Johr.

Wiß un warraftig, dat is wohr,

sät ik bi us in`n Gohrn, bi Nacht

in`n Mondschien- ganz alleen, met Smacht.

 

Ik hebb met mine Quetschkommod

de Kat un ok de Müs verjogt,

un speel, mehr lud as good, för mi,

un heff doch veel Pläsier dorbi.

 

Dat Bild, dat hebb ik noch vör mi,

de Maand, de Sterns, de funkelt mi.

Lau is de Luft, hoch is de Heben,

vör mi, dor leggt dat ganze Leven.

 

Quetschkommod speeln, dat weer bold ut.

Ik smeer mi Brisk op mine Huut.

De Hohrn, de schöt no boben stohn.

Dat Brisk, dat mut ik di verklorn,

dat is wat Goodes för de Hohrn.

 

Ik heff noch keene Platte nich,

dat swatt, dat steiht mi to Gesicht.

 

Nich, dat ik Werbung moken do,

dat steiht warraftig mi nich to.

 

Doch: Wat de Nächtens so angeiht:

Last Johr, dor geef dat doch so wat,

dor ward de Nacht toon Dag gemacht.

De Nacht weer lau, de Maand scheen hell,

un Gratulanten weern to Stell.

Dat geef ne grote, grote Freid.

 

Wi seeten wedder mol in`n Gohrn,

un langsom deiht de Kring sik sloten.

Wi hebbt wat drunken, dat weer goorn,

de Quetschkommod maakt Musik foken.

 

Bi Nacht sünd alle Katten grau.

Seggt man. Ik weet dat nich genau.  

Ik denk torüch an`n Jünglinstied

Und allens, wat dortwüschen liegt,

bi Nacht,denn kümmen de Gedanken:

ik wies se nich in ehre Schranken.

 WS

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auf Reise in Äthiopien

 

Einsam bin ich und begehr

meine Liebste jetzt hier her.

Doch das kann nur Wunschtraum sein,

bleib im Zimmer stets allein.

 

Außer mit den Magenkrämpfen

muß ich mit der Vielzahl kämpfen

aller Leute, die hier wuseln.

All die Kinder komm`m vom Schmuseln.

Darum laßt das Schmuseln sein,

dann bleibt eure Hütte rein.

 

Und beim Breakfast kann ich sehn,

sitzt ein Englishman – wie schön.

Mag er auch wißbegierig sein –

nicht mal beim Essen läßt er`s sein,

das Lesen ist sein Elixier.

Der arme Tropf kann nichts dafür.

 

Vielleicht ist er, vielleicht auch nicht,

ein kleines oder großes Licht.-

Jetzt weiß ich, er ist ein Dozent,

deshalb er viele Bücher kennt.

So ist es, wenn man vorschnell meint,

ein Mensch ist seltsam, wie es scheint.

 

Wenn man so in die Ferne reist,

dann weiß man erst, was es so heißt,

zu Hause seine Liebste lassen.

Hab ich im Schrank nicht alle Tassen?

 

Das Fernweh aber zieht mich raus,

doch bald bin ich zurück zu Haus.

Ich weiß die Liebe dort zu schätzen,

ich werde nicht so viel mehr hetzen.

Ich möchte Zweisamkeit nicht missen,

ich sehne mich nach vielen Küssen.

 

 

WS

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​Erkenntnis

 

Gedichte sind wie Schall und Rauch,

man schreibt sie und vergisst sie auch.

Man schreibt sie oft an seine Lieben

Damit Gespräche nicht versiegen.

Doch oft bewirkt`s das Gegenteil,

mit klugen Worten bleibst allein.

Du handelst dir auch Ärger ein,

und manchmal denkst du, lass es sein,

behalt die Worte ganz bei dir,

dann habe Frieden ich in mir.

WS

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Ethiopien-ein Gedicht?

 

Der Start war blöd und gar nicht gut-

die Tikkets hatte ich verloren.

Der Schaffner sagte: Ruhig Blut-

sein Wort in Gottes offnen Ohren.

 

Natürlich war ich aufgeregt,

im Zug irrte ich hin- und her.

Doch endlich fand ich doch noch Platz,

fand Ruhe dann auch mehr und mehr.

 

Ein junges Fräulein-ganz allein,

saß neben mir. Das fand ich fein.

Sie wollte nach Australia—

Ich sag, mein Sohn war auch schon da.

 

Die Zeit nach Frankfurt flog dahin,

so langsam wußt ich, wer ich bin.

Und dann-nach vielen Wartestunden,

im Flieger hab ich mich gefunden.

 

Der Rest – zunächst – war kein Problem,

es gab ein freudig Wiedersehn.

Man hatte mich noch nicht vergessen-

doch dann gings los – ethiopisch essen.

 

Ich merkte jetzt so nach und nach,

es gab schon wieder Ungemach.

Ich hatte dies und das vergessen.

Es war, als hätt ich`s nie besessen.

 

Das Worken hier ging auch bald los,

ich dachte mir, was machst du bloß

mit all den vielen schweren Fällen,

die alle sich zu mir gesellen.

 

Das Leben hier ist hart und schwer,

vor Ort merkt man das mehr und mehr.

Die Kinder sind zufrieden schon

mit einem bunten Luftballon.

 

Man möchte helfen, wenn es geht,

doch oftmals dem entgegen steht

die Unvernunft, das Unvermögen

von manch gebildeten Strategen.

 

Und dann verstand die Welt ich nicht-

man wollte meine Dollars nicht.

Ich hatte Mühe, Birrs zu kriegen –

ich wollte in den Süden fliegen.

 

Und als das endlich doch dann klappte,

ich freudig meinen Koffer packte

mit Wanderschuhen, Mütze, Jacke,-

saß ich schon wieder in der Kacke.

 

Der Flieger nimmt zwar alles mit,

doch ich bekam es nicht zurück.

Ich stehe ohne Wäsche da-

Fünf Tage lang, wie das wohl war?

 

In Arba-Minch erlebt man pur

die Krokodile in Natur.

Hypoherden in den Seen

und Pelikans sind dort zu sehn.

 

In der Savanne, die jetzt grün,

kann man viele Zebras sehn.

Auch Gnus, Gazellen,Dik-Diks, Birds

sah ich in großer Stückzahl hier.

 

Und Löwen soll`s hier wieder geben,

denn Fressen gibt’s zum Überleben.

Ich sah bloß keinen auf der Pirsch.

Auch nicht Hyänen und Schakale –

sie war`n wohl satt vom letzten Mahle.

 

Im Januar wird es hier heiß,

dann dorrt das Gras, und es wird weiß.

Noch später wird es abgebrannt

und schwarz ist dann das ganze Land

 

Daraus wächst Kraft für neues Sprießen,

der Regen muß es nur begießen.

Doch der bleibt manches Mal auch aus,

dann steht hier noch mehr Not ins Haus.

 

Acht Stunden im Safaripark

war auch kein renes Zuckerschlecken.

Die Routen steil und ausgefahren,

am Abend wir gerädert waren.

 

Ob Krokofarm, ob Markt in Chemser,

das war nicht wie nè Fahrt im Kremser.

Hoch interessant und nicht gestellt-

doch leider keine heile Welt.

 

In Jimma wieder angekommen

war endlich auch mein Koffer da.

Am nächsten Tag war ich benommen,

konnt keinen Anruf ich bekommen

von Helga, der Skandal war nah.

 

Man hat das Telefon gekappt

Weil niemand die Gebühr berappt.

Das Telefon ist einfach tot-

Ich hatte meine liebe Not.

 

Das geht nun schon drei Wochen so,

ich wird des Lebens nicht mehr froh,

hör keine Stimme von zu Hause-

es ist, als machten wir mal Pause.

 

So etwas ist doch nicht normal,

zum Donnerwetter noch einmal.

Vom Abraham noch keine Regung-

ich zieh Beschwerde in Erwägung!

 

Vom Gelde auch noch nichts ich seh-

Glaubt man, dass ich hier ohne geh?

Ein jeder kocht sein eigen Süppchen

und macht sich seine Taschen voll.

Doch das erzeugt enormen Groll.

 

Was solls, zu mancher freien Stunde

Mach ich hier oftmals meine Runde.

Laß mir dann mal die Schuhe putzen

und auch die Haare wieder stutzen.

Verteile Luftballons en gro

und mach die Kinder damit froh.

 

Die Menschen sind schon liebenswert,

wenn man sich manchmal auch beschwert

beim Kellner oder sonstwem auch:

Er denkt an seinen eignen Bauch.

 

Denn der Verdienst hier ist ein karger,

Fünfhundert Birr, das ist sehr mager.

Doch gibt’s auch machen Großverdiener,

das ist hier wie auch anderswo.

Und Viele sind auch die Verlierer,

bei denen ist die Not dann groß.

 

Was ich gar nicht verstehen kann- -

hier läuft ein Jeder, Frau wie Mann

die Wege hin-, die Wege her,

als gäb es keine Stühle mehr.

 

Warum nicht mal zu Hause sitzen,

vor seiner eignen Hütte schwitzen,

den Dreck, den Unrat auch mal kehren,

sich können lassen mal belehren,

weshalb so viele Kinder kriegen-

die Armut könnte man besiegen

wenn man nicht nach der Regel lebt:

Ein Mann,zehn Kinder ,- das ihm steht.

 

W.S.

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Genesungsgedicht

 

Alles, was dir lieb und wert,

war auf einmal umgekehrt,

Appetit war nicht mehr da,

keine Lust auf Tralala,

doch das Glück stand dir zur Seite,

es gab keine volle Pleite,

es geht weiter, du wirst sehn,

die nächsten Zwanzig werden schön.

Erhol dich gut und komm dann heim-

Ein neues Leben wird es sein.

 

 

WS

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Gerrit

 

Mein lieber Gerrit, gebe Acht.

Wenn du heut morgen aufgewacht

bist du ein ganzes Jahr schon alt.

Und laufen können kannst du bald.

 

Zwar geht das erst noch wackelig,

zwei Schritte vor, einer zurück,

doch Mama findets schnuckelig

und du bist voller Stolz und Glück.

 

Du baust dein Können weiter aus,

machst Ausflüge ums ganze Haus,

tollst auf dem Rasen hin- und her,

schleppst eimerweise Sand daher.

 

Beguckst dir jedes Mauseloch,

willst haschen jeden bunten Falter.

Bist fast so schlau schon wie dein Alter.

Und nächstes Jahr, du wirst es sehn,

ist Sommerzeit nochmal so schön.

 

Dann bist du nicht mehr wackelig,

und zählen kannst du schon bis zwei-

doch immer noch sehr schnuckelig.

Und Schwesterchen ist auch dabei.

 

Dann bist du schon der große Kleine,

bringst deiner Schwester ganz alleine

die Flasche und das Windeltuch.

Und immer, wenn ihr habt Besuch

zeigst du, was du schon alles kannst:

 

Den großen Fuáball kannst du treten,

nicht eine Scheibe bleibt dann ganz.

Und schaukeln kannst du ganz allein-

wie schön kann Sommerzeit doch sein.

 

Doch das Gedanken sind von morgen.

Heut hast du keine andern Sorgen

als dich auf deinen Beinchen halten.

Ich wünsche dir zu deinem Ersten,

viel Liebe und viel Glück dazu,

damit am Ende aller Jahre

du sagen kannst in aller Ruh:

Ich hatte Glück und Schwein dazu.

 

WS

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Das Schweinsgedicht

 

Ein Schweinewort, das glaube mir,

das bringt man nicht so zu Papier.

Doch mit Humor und Lustigkeit

birgt säuisches auch keinen Streit.

 

Du hast es sehr genau erkannt:

Ich bin auch mit dem Schwein verwandt:

 

Zur Zeit bin ich ein Stachelschwein,

weil mein Rasierer, dieses Luder,

mich jetzt im Stich gelassen hat.

Ich denk, auch so bin ich noch fein.

 

Ich war auch schon ein dummes Schwein

Und fiel dabei glatt auf den Bauch.

Zwei Frauen zu verkraften............

Du kannst mir glauben, daß das schlaucht.

 

Ich wäre gern ein Warzenschwein,

ich hätte Lust auf deinen Busen,

doch leider kann das ja nicht sein.....

mir bleibt nur ab und an das Schmusen.

 

Ein Dreckschwein ist, nimmt man`s genau,

der, der mehr hat als nur eine Frau.

Ein großes Dreckschwein kann man sein,

läßt Mann dann nicht das Ferkeln sein.

 

Als Zuchtschwein möchte ich nicht gelten,-

Verwechsel mich nicht mit den Kelten,

doch Schlachtschwein möchte ich auch nicht sein,

ich brings ja noch, und ganz allein.

 

Zum Glücksschwein aber kann man werden,

trifft man die Frau, die das versteht.

Und Fremdgehn kann zum Glücksfall werden

auch wenn es nur sporadisch geht.

 

Als Schwein hast du mich oft benannt,

da hast du sicher deine Gründe.

Als Eber käme ich gerannt

Und suchte mir schon meine Pfründe.

 

Ich würde mich mit dir dann suhlen,

begehrte deine Liebeskuhlen,

doch leider kann von dem nichts sein,

ich bin ja nur ein dummes Schwein.

 

Und wenn-das kann ja durchaus sein-

ich dich beleidigt hab als Schwein,

dann laß es ruhig mich doch wissen,

dann werd ich`s Küssen missen müssen.

 

Doch wenn du bist mit mir konform,

dann nimm den Ringelschwanz als Horn.

Blas kräftig rein, und laß es tuten,

als Mastschwein werd ich dann ausbluten.

 

Du warst es, die mit Schweinesachen

mich oft gebracht hast schon zum Lachen.

Genau wie mit dem Patermann

bringst Hintergründiges du an.

Ich find es gut, wie du das machst,

und weiß genau, daß du dann lachst.

 

Zum Schluß- das sagt ein Schweinehund-

ich küßte zwar schon manchen Mund,

doch deiner ist so lieb und zart,

der ist von ganz besondrer Art.

Der kann so liebe Worte sagen,

ich kann es manchmal kaum ertragen.

 

Ich fühl mich wie ein Partyschwein,

ich hab ja eine „Frau“ daheim,

mit der, ich sag es unumwunden,

verbinden mich auch schöne Stunden.

 

Doch oft, und das ist das Problem,

sind manche Tage gar nicht schön.

Dann denkt man sich was andres aus

und kommt als Schweinebock nach Haus.

 

Ich könnt jetzt einfach weiterschreiben,

vom Urlaub und vergangnen Zeiten.

Doch laß ich es jetzt lieber sein,

sonst bin ich noch ein  blödes Schwein.

 

 

WS

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Geburtstagskarte Bär

 

Früher war er klein, der Bärr,

heute ist er größer, serr,

sammelt Wissen, immer merr,

Portmonnaie sei niemals lerr.

 

Doch wenn du mal Zeit hast, merr,

komm nach Lübberstedt mal herr,

Opa würde frein sich serr.

Hab auch Flasche, die nicht lerr,

Wasser drin, nicht aus dem Merr.

 

Viele Grüße, lieb, zu dir,

zum Geburtstag, lieb, von mirr.

 

WS

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Gerhard

 

Nach einem langen Winter war

jetzt endlich auch der Frühling da.

So war`s auch schon vor achtzig Jahren,

das haben wir im März erfahren.

 

Der Gerd, der Garms, der lud uns ein,

in ein Hotel, besonders fein.

Empfangen wurden wir mit Sekt,

der Brunch hat fürstlich uns geschmeckt.

Die Musik was Besondres war,

der Dixi-Jazz ging allen nah.

 

Du denkst zurück in vielen Jahren,

bis Nscho-tschi in dein Leben kam.

Mit Paddeln bist du Flußerfahrn,

Du bist und bleibst der Käpt`n Garm.

 

Mein lieber Gerd, wir danken dir,

ein langes Leben wünschen wir.

Du hast an diesem schönen Tag

Dir und auch uns viel Spaß gebracht.

 

Im Kreise aller deiner Lieben

aus Nah und Fern, aus Stadt und Land,

bist du so jugendlich geblieben!

Als Freunde sagen wir dir Dank.

 

 

WS

 

Gerhard  Garms                                                    zum 10.04.2010

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Goldene Hochzeit

 

Gatte werden ist nicht schwer,

Gatte sein dagegen sehr.

Vater- und auch Mutterpflichten,

 steh`n dem Paar gut zu Gesichten.

Kinder werden dann zum Asse,

schaffen für die Rentenkasse.

 

In des Alltags ödem Grau

schafft der Mann und schafft die Frau.

Er schafft`s an und bringt`s nach Haus,

sie schafft alles wieder raus.

 

Gerade jetzt mal fünfzig Jahr

Sind sie jetzt ein Ehepaar;

Ganz viel Freude, manchmal Leid,

gab es in der langen Zeit.

Und was mutig angefangen

ist noch immer gut gegangen.

Günstig lenkt man das Geschick,

ziehen Zwei am gleichen Strick.

 

Leben Zwei in Harmonie,

reut sich ihre Ehe nie,

und man sieht sie jederzeit

glücklich in der Häuslichkeit.

 

Ganz besonders, wenn zum Feste

kommen viele liebe Gäste,

tun sich an dem Festmahl gütlich;

langen hin- und langen her,

kennen keine Hemmung mehr.

 

Unsre Lieben, dieses Paar,

kennen wir seit Tag und Jahr,

und auf sie die Worte passen:

Leben und auch leben lassen.

 

Darum lasst uns einen Heben,

jeder Tag bring Glück und Segen,

ein Glas Sekt soll diesen Zweien

unsre besten Wünsche weihen.

 

Wünsche, für gesunde Tage,

das, für viele, viele Jahre,

noch die Sonne jeden Morgen

keinen Platz läßt  für die Sorgen,

das, das wünschen alle Gäste,

 nicht nur heut zu diesem Feste,

sondern lange, lange Zeit.

Wir sind jederzeit bereit,

ein neues Fest mit euch zu feiern:

Es tut uns gut, bei euch zu geiern.

 

WS

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Schuhmacher

In guten wie in schlechten Zeiten,

der Schuh ernährt stets seinen Mann.

Der Schuh kann Freude uns bereiten,

Erinnerung hängt auch mit dran.

 

Als einst nach langen Wanderjahren

der Meister kam nach Haus zurück,

da hatte er die Welt erfahren-

jetzt baute er am eignen Glück.

Die Schusterkugel gab das Licht,

ein Zuckerschlecken war das nicht.

 

In hundertzehn vergangnen Jahren

hat viel getan sich hier im Haus.

Denn von der Wiege bis zur Bahre

war stets der Schuh die goldne Ware,-

manch Kunde ging hier ein- und aus.

 

Zum Lohn jedoch für alle Mühe

verdiente man sich goldne Kühe.

Deshalb schließt jetzt in aller Ruh

vor Reichtum man die Türe zu.

 

Auch schließt der Kreis sich letzlich jetzt,

die Werkstatt wird erneut besetzt.

Was Frido legte aus der Hand

ergreift ein Andrer unverwandt.

 

Er ist nicht neu in dem Metier,

er kennt sich aus seit eh und jeh.

Er formt die Schuh aus Stein und Leder,

erstehen kann sie sich ein jeder.

 

Und wie es doch so ist im Leben-

erklären kann man vieles nicht.

Wer lenkte unsre Schritte eben

nach hierhin und nach dorthin nicht.

 

Ein Wunsch bleibt mir noch offen:

Ich will mit Ihnen hoffen

daß Sie noch viele Berge sehn,

von oben schaun, ist herrlich schön.

Nicht mit der Seilbahn aufwärts schweben,

auf Schusters Rappen aufwärts streben

Dann schmeckt die Maß nochmal so gut,

und neuen Schwung bekommt das Blut.

 

Ich könnt noch manches sagen,

doch mag ich es nicht wagen.

Nur das: Am Ende der Geschicht

vergeßt mir nur die Schuhe nicht.

 

WS

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Edmund der Seebär

 

Als alter Seebär kannst du lachen,

mit deiner Nixe Scherze machen.

 

Ob du wie einst in Sansibar

Mit Hula-Weibern an der Bar,

oder beim Fischen, auf der Lee,

vor Bergen in der Norder-See-

 

du warst und bist ein ganzer Mann.

An dir ist wirklich alles dran.

Wie könnte das auch anders sein,

denn sonst könnt Nixi sich nicht freun.

 

Ich weiß genau- das ist kein Wahn-

Du bist noch lang kein alter Kahn.

Du bringst noch manche volle Ladung,

du hast ja schließlich auch Erfahrung.

 

Verschrottung? Du bist noch zu jung,

du bringst noch alles auf den Punkt.

 

Was würdest du da oben machen?

Zum Engel bist du nicht gemacht.

Die Hula-Weiber würden lachen,

und Nixi hätt ` man angemacht.

 

Drum bleib noch hier in den Gefilden,

hier kannst du Fische fangen gehn.

Doch sag das bloß nicht immer jedem-

man hat dich Fische kaufen sehn.

 

In diesem Sinne heut viel Spaß,

wir leeren auf dich manches Faß.

Doch keine Angst, hab immer Mut-

Ich geh gleich sammeln mit dem Hut.

 

 

WS

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Das Gedicht

 

Ich schreibe dir, du glaubst es nicht,

jetzt wieder einmal ein Gedicht.

Schon lange hast du es erwartet,

nun ist es da, ist`s ausgeartet?

 

Ich habe mich darum bemüht,

dass dir das nicht geht aufs Gemüt,

ich kann es nicht vermeiden,

will meine Liebe zeigen,

auch, wenn ich unumwunden sag,

was ich für uns so gerne mag.

 

Ich mag, zum Beispiel, glaube mir,

im Wohnzimmer nicht ein Klavier,

ich habe jedoch mit Bedacht,

dir einen Wunschzettel gemacht.

 

Er wäre gut für unser Leben,

er könnte Ruhe uns dann geben,

ich wünsche dir, ich wünsche mir,

wir hätten wieder viel Pläsier.

 

Laßt uns das Leben neu gestalten,

nicht immer hängen an dem Alten,

ein Blick nach vorne wäre schön,

laßt uns doch wieder Blumen säen.

 

 WS     20.01.2013

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Die Schule

 

Die Schule ruft. Hörst du sie schon?

Unüberhörbar ist ihr Ton.

Das Wissen steht nicht in den Sternen,

man muß es sich meist schwer erwerben.

 

Erst geht es los mit Malen.

Dann kommen viele Zahlen.

Das Alphabet ist gar nicht schwer,

von A bis Z sagst du es her.

 

Daraus formt man dann Worte.

Zum Beispiel: SÜSSE TORTE.

Auch Bon Bon kann man schreiben dann,

doch Süßes greift die Zähne an.

 

Jetzt hast du schon gelernt und weißt

was  GUT dann auf Französisch heißt.

 

Und in der zweiten Klasse

Weisst du schon ganze Masse.

In Klasse drei, das ist doch klar,

erklärt man dir den Adebar.

 

Und bist du dann Quartälerin,

hast`s Wissen schon vom Einstein drin.

So geht es weiter, Jahr um Jahr,

am End bist du Professor gar.

 

Ich wünsch dir, das ist Ernst gedacht,

viel Freude an der Lernerei.

Dann bist im Leben du gemacht.

Ein Nachsatz sei auch noch dabei:

 

Sechzehn Jahre später , jetzt,

bist du im Leben sehr vernetzt,

hast deinen Master schon errungen,

spielst nicht mehr mit ganz kleinen Jungen.

 

Doch ab und zu, das wünsch ich mir,

ein liebes Wort auch mal von dir.

Ihr könnt mich gern auch mal besuchen:

Meist gibt’s bei mir auch ein Stück Kuchen.

 

 

Zu Deinem Einschulungstag am Freitag, den 12. Sep. 1998 für Lara

 

WS

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Diamantene Hochzeit

Diamanten lieben sehr

kleine und auch große Leute,

unser Jubelpaar denkt mehr

an vergang`ne schöne Zeiten.

 

War es auch nicht immer leicht

sechzig Jahre zu gestalten,

dieses Ziel ist jetzt erreicht

ihr könnt euch an Händen halten.

 

Diamanten nicht allein

können euer Herz beglücken.

Denn das Äussre ist nur Schein

kann zur Hülle schnell entrücken.

 

Viele Tage, Jahr um Jahr,

mag das Glück euch reichen.

Und Gesundheit Tag für Tag

Freude ohnegleichen.

 

Alles Liebe wünschen wir

dem Diamantenpaare heute.

War es auch nicht immer leicht

im Leben sich zurecht zu finden,

für viele Stunden hat`s gereicht,

war recht, sich früh zu binden.

 

WS

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Das Glück

 

Glück ist gar nicht mal so selten,

Glück wird überall beschert;

Vieles kann als Glück nur gelten

was das Leben uns so lehrt.

 

Glück ist jeder neue Morgen,

Glück ist bunte Blumenpracht;

Glück sind Tage ohne Sorgen,

Glück ist, wenn man fröhlich lacht.

 

Glück ist Regen, wenn es heiss ist,

Glück ist Sonne nach dem Guß;

Glück ist, wenn ein Kind ein Eis ißt,

Glück ist auch ein lieber Gruß.

 

Glück ist Wärme wenn es kalt ist,

Glück ist heller Meeresstrand,

Glück ist Ruhe, die im Wald ist,

Glück ist eines Freundes Hand.

 

Glück ist eine stille Stunde,

Glück ist auch ein gutes Buch;

Glück ist Bier in froher Runde,

Glück ist freundlicher Besuch.

 

Glück ist niemals ortsgebunden,

Glück kennt keine Jahreszeit;

Glück hat immer der gefunden,

der sich seines Lebens freut.

 

WS

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Sigrid

 

 

Mit sechzig Jahren ist man weise -

zu Ende ist noch nicht die Reise.

Vor hundertzwanzig, mußt du wissen,

wirst du nicht die Radieschen küssen.

 

Ich spür das heute ganz genau,

du bist eine vitale Frau.

Du wirst noch manches überstehn.

Wir sprechen uns.

Du wirst schon sehn.

 

WS

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   SOS-Kinderdorf

 

 

Hermann Gmeiner ist der Gründer,

liebte alle armen Kinder.

Sein Motto war: Helft in der Not.

Er ist nun leider lange tot.

 

Doch die Idee, die er erdachte,

dann weltweit ihre Runde machte.

SOS ist weit bekannt,

man kennt es fast in jedem Land.

 

Ich bin vom S-E-S bestellt,

sah manches Elend auf der Welt.

Ich helfe auch, so gut ich kann

und schau mir kranke Füße an.

 

Grad war ich in Äthopia

und sah mit eignen Augen da

dass Jimma, diese kleine Stadt,

auch einen Kindergarten hat.

Vom SOS. Den muß ich sehn.

Gleich morgen werden wir hingehn.

 

Wir haben uns dann avisiert

damit kein Mißgeschick passiert.

Ich war perplex, als ich da sah

bei all dem Elend ringsumher

war Ruhe hier, und noch viel mehr.

Ich war fast meinen Tränen nah.

 

Ich sah in große Kinderaugen,

ich durf`t in ihre Hefte schauen.

Ein kleines Mädchen, kaum fünf Jahre,

es zeigte uns, ganz keck und frei,

was man doch lernt so nebenbei.

Sie kannte sich schon sehr gut aus-

Amharisch-Schrift, für uns ein Graus.

 

Und dann, wir konnten es kaum fassen,

erklang ein Lied, so fehlerfrei,

im Takt perfekt, die Stimmen klar,

ich fand es schön, ganz wunderbar.

 

Der Betreuung dieser Kleinen

zoll Respekt ich, ich will meinen,

dieses ist ein großer Schritt

hin zu wahrem Kinderglück.

 

Helfen auf der ganzen Welt

kann man auch mit nicht viel Geld.

Es bedarf nur Sponsorn viele.

Dann erreicht man manche Ziele.

 

Es benötigt Wagemut,

Eigennutz ist niemals gut.

Zwingen kann man zwar kein Glück

doch mit einigem Geschick

kann man kleine Pflänzchen setzen,

die zu Großem sich vernetzen.

 

Ein Wort von Herrmann, das ist weise:

Im See ein Tropfen, der zieht Kreise.

Ein Tropfen auf dem heißen Stein

bewirkt nicht viel so ganz allein.

 

W.S.

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Kerstin zum Geburtstag

30 Jahre und zwei Tage,

der Anfang vieler schöner Jahre.

3o Jahre schon im Märzen,

viel Glück wünsch ich von ganzem Herzen.

 

Von Herzen heißt, und glaubt es mir,

im Keller stets ein Kasten Bier,

gesunde Kinder, Lebensglück,

niemals ein Blick im Zorn zurück.

 

Stets Perspektiven, stets ein Ziel,

ein liebes Wort bedeutet viel.

Ich wünsche euch für alle Zeit

Gesundheit und Zufriedenheit.

 

Ein dickes Konto ist nicht schlecht,

doch nützt es nichts, wenn man nicht recht

im Reinen ist mit seiner Seele.

Von oben kommen die Befehle.

Ein jeder Tag soll glücklich sein.

Das Andere kommt von allein.

 

WS

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Petra

Ob Uetze oder Hildesheim,

mir fällt der Name Petra ein.

Sie ist ein ganz patentes Weib,

bei Telekom schon lange Zeit.

 

Doch kürzlich kam sie aus der Spur-

Mensch, Petra, sag, was machst du nur.

Du hast uns wirklich sehr erschreckt

mit deiner Krankheit, die versteckt

in dir jetzt ausgebrochen ist.

 

Du lebst in einer schweren Zeit,

doch Freunde hast du, die bereit

sind, neben dir zu stehn.

Glaub mir, es wird auch wieder schön.

 

Die Haare werden wieder sprießen,

der Frühling kommt, um zu genießen

wenn dann die Blumen wieder blühn.

Verlass dich drauf. Du wirst schon sehn.

Kopf hoch, das wird man oft dir sagen,

auf keinen Fall darfst du verzagen.

Du schaffst das schon-weiß ich genau.

Du bist doch eine starke Frau.

 

Du musst jetzt an die Zukunft denken,

denn Enkel wird man dir dann schenken,

das gibt dir Kraft, das gibt dir Halt,

mit der Familie wirst du alt.

 

Ist jetzt das Leben schwer und trist,

das geht vorbei, denn ja, du bist

doch eine liebenswerte Frau.

Zur Zeit ist dir der Himmel grau,

doch bald ist er auch wieder blau.

 

Sag uns, wenn du mal Hilfe brauchst.

Damit du auf dem Bauch nicht krauchst

wir werden dir zur Seite stehn.

Nochmal: Das Leben wird sehr schön!

WS

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Peter

Nicht, dass du denkst, ich wüßte nicht,

dass du erst zweiundvierzig bist.

Doch gehn acht Jahre schnell vorbei,

und sparen mußt du allerlei,

damit du deinen Gästen dann

ein tolles Fest bereiten kannst.

 

Zunächst jedoch, das liegt ganz nah,

ist zweiundvierzig erst mal da.

Das ist ein wirklich tolles Alter,

du fühlst dich wie ein junger Falter

und schwebst noch über allen Dingen:

 

Das nächste Jahr soll Glück dir bringen.

 

                                                                        WS

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Hochzeit Peter und Astrid

 

Es fällt mir schwer,

den Anfang zu finden.

Die Sache richtig drehn und winden.

Denn wahr soll sein,

was ich so sage,

und nicht gelogen, Gott bewahre.

 

Denn dann, das weiß ich ganz genau,

 werd ich heut ganz bestimmt nicht blau.

Weil: Vorher flieg ich aus dem Saal,

und das wär schade allemal.

Ich würde manches hier verpassen,

könnt gar nicht sehn, wie andre prassen.

Müßt draußen dann im Regen stehn,

alleine auch nach Hause gehn.

 

Drum werde ich hier nur berichten,

was Wahrheit ist von den Geschichten,

die man so hört von diesen Beiden,

die heut im Mittelpunkt hier stehn

und ihren Weg gemeinsam gehn.

 

Wie es so geht im Leben:

Als Kind bekommt man eben

 mal dies geschenkt, mal das verpaßt.

Man trägt es dann als liebe Last.

Mal ist es grün, so a`la Frosch,

mal ist es rot wie ein Trikot.

Es läßt`s sich damit foppen.

Doch manchmal kanns auch schocken.

 

Doch gutgemeint ist`s jederzeit,

man ist doch wohl zum Scherz bereit?

 

Der Frosch, wenn er noch keiner ist,

ist erst mal eine Quappe.

Der Mensch, wenn er ein kleiner ist,

hat erst ne`große Klappe.

 

Der Frosch, wenn er noch keiner ist,

ist erst nur Kopf und Schwanz.

Der Mensch, wenn er ein kleiner ist,

ist immerhin schon ganz.

 

Der Frosch, wenn er dann einer ist,

wird oft zum Fabelwesen,

als Prinz, der ganz verwunschen ist...

man hat davon gelesen.

 

Der Mensch, der kleine, mit der Klappe,

entwickelt sich, ist nicht von Pappe.

Mit seiner ersten Eisenbahn

spielt er allein. In keinem Falle

mit andern. Denn sonst kanns ja sein,

daß schnell die Babarien sind alle.

 

Er fängt mit Fußballspielen an,

legt jeden um, läßt keinen ran.

Im Kopfballspielen ist er groß-

springt hoch wie`n Frosch...

wie kommt das bloß?

 

Doch irgendwann hab ich`s geschnallt.

Der Mensch wurde zum Frosch garbald.

So hüpfte er durchs junge Leben,

hat Vielen Rätsel aufgegeben.

Und manche Jungfrau lockt er an,

doch an sein Herz kam keine ran.

 

Denn das kann eine ja nur sein

die Frösche mag - ob groß, ob klein.

Hat sie das rechte Zauberwort

erlebt sie einen Prinz sofort.

 

Das war dann einer vorbestimmt,

die es genau mit Gläsern nimmt.

Das Auge scharf, die Brille blank,

ihr Weg führte nach Bremen.

Das Outfit macht ihr immer Spaß

und Schuhe hat sie grad en Mass.

Ein ganzer Raum im neuen Haus -

das hält ein Mann im Kopf nicht aus.

 

Von einem Frosch und Zauberwort

hat sie im Dorf vernommen.

Deswegen ist von dort sie fort

nach Bremen hergekommen.

 

So hat der Frosch vor ein paar Jahren

die nächste Jungfrau angefahren.

Sie stammt aus einem Bauernhaus,

mit Tieren kennt sie sich gut aus.

Der Kuhstall ist nicht ihr Revier,

die Gülle mag sie nicht. Doch Bier

und Sekt und andre Sachen

die jeder Jungfrau Freude machen,

die nahm sie auf ins Repertoire.

Und kam damit dem Frosch ganz nah.

 

Wie nah, das sieht man hier im Saal.

Der Frosch ist ihre erste Wahl.

Das Zauberwort ist schon gesprochen,

der Bann des Zaubers ist gebrochen.

 

Das neue Leben gibt viel Schwung,

der Frosch ist nur Erinnerung.

Prinz und Prinzessin wunderbar,

heut wird ein großes Märchen wahr.

Und als Symbol für Euer Leben

sei grün-weiß-rot euch mitgegeben.

 

Grün ist die Hoffnung, grün das Leben,

mit rot wird man sich Liebe geben.

Bei weiß kann man sich vieles denken:

Sich Treue und Vertrauen schenken,

die weiße Weste, so man hat.

Der weiße Strand auf Sansibar,

das weiße Hochzeitskleid, na klar,

zwei weiße Rösser oder vier,

der weiße Schaum auf jedem Bier,

die weiße Unschuld zum Behüten,

im Garten viele weiße Blüten.-

Ich wünsche Euch zu jeder Stund

ein farbenfrohes Kunterbund.

 

Um in die Zukunft auch zu blicken:

Ich sehe viele Kinder kicken.

Ein Fußballplatz gleich hinterm Haus.

F.C. Hambergen braucht nicht bangen,

der Frösche-Nachwuchs wird schon langen

für ein/zwei Bundesliga-Teams.

 

Der Peter macht den Manager,

die Astrid schafft die Trikots her.

Die Bälle werde ich schon richten,

das Ausfüllen von Spielberichten

besorg ich auch. Und falls einmal

der elfte Mann fehlt auf dem Platz,

dann spiel ich mit; ganz ohne Hatz.

 

Ich weiß, der Ball ist rund und muß ins Tor.

In dies Gebälk,das zweifach auf dem Spielfeld steht.

Ich weiß bloß nie, in welches.

 

Zum Schluß, ich will nicht länger nerven,

den Satz noch in die Runde werfen:

Heut wolln wir tanzen, fressen, saufen,

denn morgen können wir nichts kaufen,

weil diese unsre lieben Plagen

das Hemd uns ausgezogen haben.

 

Das liebe Brautpaar, es soll leben,

nur Schönes auf der Welt erleben,

oft aneinander denken,

mit Liebe sich beschenken.

Ich bin ganz sicher allemal:

Das wünschen alle Euch im Saal.

 

 

WS

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Zu Weihnachten

Ringelreihen, Hopssassa

drei Kinder sind im Kreis schon da.

Es fehlt noch jemand in der Rund,

ein Kind, die Mama, gar ein Hund?

 

Doch nein, das Haus ist jetzt schon voll,

Ihr habt erfüllt schon euer Soll.

Lebt glücklich und zufrieden weiter,

kocht Suppe ab und an für mich,

dann ist mein Magen auch gleich heiter,

denn Suppe kochen kann ich nicht.

Als Dank dafür dieses Gedicht.

 

Zu diesem Weihnachtsfeste,

und auch zum Neuen Jahr,

wünsch ich euch nur das Beste,

das ist doch sonnenklar.

 

Zufriedenheit und Glück,

Gesundheit auch ein Stück,

Erfolg bei allen Sachen,

dann kann die Seele lachen.

 

 WS

Weihnachten 2003

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Romantische Stunde?

 

Von Montags früh

bis Freitags spät,

mein Radio nie stille steht.

Nur Samstags seh ich manchmal fern

Und Sonntags schau ich Thürnau gern.

 

Doch heute bin ich ausquartiert,

die Räume werden renoviert.

Ich sitze jetzt im Chaos hier

-romantisch kann man das nicht nennen-

da kommt die Sendung doch zu mir,

Gedichte soll man schreiben können.

 

Ich greif mir Stift und auch Papier

Und schreibe diese Zeilen hier.

Doch leider –acht- nur sollens sein,

wie bring ich rechten Sinn darein?

 

Ich würde-doch ich darf ja nicht-

Tapenkleistern gern beschreiben,

anhand von Beispielen mal zeigen,

das auch ein Chaos noch besticht.

 

Jetzt mach ich Schluß, es wird zuviel,

ich bin ja jetzt schon übers Ziel.

Ich möchte doch nicht Schuld dran sein

dass diese Stunde wird zu klein

für all die Zeilen, all das Reimen,

denn Andre wollen auch was Schreiben.

 

 

WS

Bremen am 1. Oktober 2000

 

Kümmern

 

Wie es manchmal ist im Leben-

Dann und wann geht was daneben.

Geht nicht immer alles glatt.

Gut, wenn man dann Freunde hat.

 

Wenn man älter wird und krumm

kommt man oft nicht drum herum

sich von Andern helfen lassen.

Manchmal liebe Hände fassen.

 

Gar nicht einfach, dies zu schreiben

und dabei auch wahr zu bleiben.

Habe es grad selbst empfunden,

wie es ist, mit tiefen Wunden

wieder Oberwasser finden.

Abzuwickeln alte Binden.

 

Ich hab es als nett empfunden

und gestehe unumwunden:

Es hat mich  ganz schön gerührt,

wie ihr mit Grün mein Herz berührt.

 

Weiß nicht, ob es mir gelingt,

ob es Anderen was bringt,

wenn ich mich mit Kümmern sorge.

 

Bin ja neu in diesem Kreis,

weiß nur, dass ich viel nicht weiß,

bin jedoch immer bemüht,

dass ein Tropfen Kreise zieht.

 

 

WS

Dagmar aus Regendorf

 

Beim Radeln soll`st nach Vorne schaun,
und nicht mit Dichten dich ablenken.
Denn überall steht mal ein Baum,
 kann`st dir die Knochen dran verrenken.

Schön, dass du wieder an ihn denkst,
an diesen Deppen aus dem Norden,
der auch noch froh sein Fahrrad lenkt:
kürzlich nach Norddeich, auch im Norden.

Zu Pfingsten war ich frohgemut
bei meiner Tochter, das tat gut.
Fuhr zu ihr über`s tiefe Moor,
Irrlichter kommen drinnen vor.
Jetzt bin ich wieder hier, daheim,
hau Blödsinn in die Tasten rein.

Und Danke sagen will ich schon
für deine Bilder, gar mit Ton,
die du zu Ostern mir gesandt.
Ich sage nochmals, tausend Dank. 

Worte biegen, Reime schmieden,
selten nur mach ich mich dran.
Lieber tausend Seiten kritzeln,
ständig im Computer pixeln,
Hannes Sachs, das war ein Mann!

Der ist jetzt mein Pseudonym-
Wenn du magst, dann lese ihn.

 

  WS 22.05.18

Holger zum Polterabend 05.12.2018

 

Lange schon sind sie per Du-.

Endlich schnappt die Falle zu.

Zweiundzwanzig Jahre lang

Hat Freundin er sie stets genannt.

 

Doch Holger, na, ihr kennt ihn ja,

sagt nicht spontan ein klares Ja.

Er ließ sich wirklich lange Zeit

Und wartet bis zur Weihnachtszeit

Bis er der Freundin, die er kennt

Jetzt endlich doch die Tür einrennt.

 

Oder war sie es, die sich spreizte,

mit ihren tollen Reizen geizte

denn zweiundzwanzig lange Jahre

hielt sie ihn hin. Mein Gott, wie schade.

 

Was hät`t man in den langen Zeiten

Doch können alles vorbereiten:

Den Grundstein legen für ein Kind

Jetzt wird es Zeit, nun macht geschwind.

 

Was sag ich Eins? Nein vier

Die hätten lange schon für mir

Und andre arme Leute auch

Die Rente helfen aufzubessern.

So soll es sein, so ist es Brauch.

 

Doch weil gut reimt es sich auf Brauch

Red ich jetzt über Holgers Bauch.

Der kommt ja nicht von ungefähr

Er ist gehätschelt worden sähr

Mit Bier und andren guten Sachen.

Deshalb kann Holger schelmisch lachen.

 

 

Aber pass auf, lass dir nichts nehmen,

nicht, dass dereinst du musst dich schämen

wenn du mal vor dem Spiegel stehst

und dürre dann durch Leben gehst.

 

Die Zeit zu Zweit, die sollst du nutzen,

auch mal die Fensterscheiben putzen

und Essen kochen, Teppich pflegen,

denn regen, sagt man, das bringt Segen.

 

Und gerade den, das wünsch ich euch,

nicht, dass das Glück euch mal entfleucht.

Denn wir, die wir hier jetzt so prassen,

die Hand nicht von den Bieren lassen,

wir hoffen, und das ohne Scheiß,

dass ihr den Turbo jetzt anschmeißt

und sachte oder auch mit Speed

durchs Dorf den Kinderwagen schiebt.

 

Und ja, ich wiederhol mich nur:

Ewig ist`s die gleiche Tour:

Da lacht man sich ein Mädel an,

und die hängt an den Kerl sich dran.

Dann kommen Kinder, zwei, drei, vier

Die sind des Ehepaares Zier.

 

Doch da ihr schon so lang gewartet,

habt`s gut gemacht, dass ihr jetzt startet.

Ich kann zwar keine Ehe stiften,

auch werd ich kein Geheimnis lüften.

Doch damit komm ich jetzt zum Schluss.

Zu guter Letzt: Gebt euch `nen Kuss.

 

 

WS

Sport ist Mord

 

Sport ist Mord.

Das sagt man dann

wenn man nicht mehr will, noch kann,

sich vom Sofa zu erheben,

müde Knochen zu bewegen.

 

Liebe Leute, seid doch schlau,

geht doch in den MTV.

Männern, Kindern, auch der Frau,

wird `ne Masse Sport geboten.

Mit-tun ist noch nicht verboten.

 

Hab ich doch im letzten Jahr

dämliches gefaselt da.

War doch reichlich disputierlich,

schäme heute noch dafür mich.

 

Braucht nicht beim Badminton schwitzen,

auch nicht nur auf Hockern sitzen,

nicht auf Stühlen ohne Lehnen,

nicht im Altersheim euch wähnen.

Braucht nicht mit den Fingern kreisen,

Beine schlenkern wie die Greisen.

Macht, was euch nur Gutes tut.

Bringt in Wallung euer Blut.

 

Heute sage ich ganz frei,

macht alle Sport, kommt nur herbei.

Wie sagte doch Turnvater Jahn?

frisch, und fromm, und fröhlich ist,

wer einmal in der Woche schwitzt,

wer wendig an dem Recke schwebt

den Steiß empor zum Himmel hebt.

 

Schnappt euch doch einen runden Ball,

ein Ziel dafür gibt`s überall.

Beim Tischtennis, beim Faustball gar,

auch Bogenschießen mit Hurra.

Radfahren und auf Matten liegen,

dabei kann man sich selbst besiegen.

Prellballspiel ist auch beliebt,

und Federball, wer`s ruhig liebt.

 

Doch, wer mal an Badminton denkt,

der merkt bald, dass er sich nichts schenkt.

Da kann man flitzen, rasen, laufen,

und hinterher was Kühles Saufen.

 

Doch halt!. Da fällt mir grade ein,

Saufen klingt nicht grade fein.

Werd ein andres Wort benutzen:

Wie wär`s, wenn wir die Kehle putzen

mit süffig Alkoholika.

Denn dafür ist der Schnaps doch da.

 

Um noch mal drauf zurückzukommen:

Der MTV, bringt euch nur Wonnen.

 

Hab ich vergessen eine Sparte?

Dann haut mir was auf meine Schwarte.

Die ist zwar nicht besonders dick-

Doch prügeln gibt euch einen Kick.

 

Ich bin zwar etwas drüber raus

und hab`s fast unterschlagen.

Auch Kinderturnen gibt`s im Haus.

Das wollte ich noch sagen.

Da geht es immer lustig zu,

hab ich mir sagen lassen,

die Kleinen geben keine Ruh-

bis Frauke schließt die Türe zu.

 

Im Januar, wie jedes Jahr,

da sind wir hier versammelt.

Da lädt der Vorstand uns dann ein,

damit kein Bier vergammelt.

 

Und habt ihr dann genug davon,

vom Bier und dem Gestammel,

dann trollt euch heim zu Kind und Frau

und schwärmt vom tollen MTV.

 

WS

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